Tag 2: LIEGESTUHL vs. GINGA mein Malle-Insta-SchnappSchuss-Reise-Tagebuch FSD FOTO

7:33 Uhr: Na toll, der Wecker klingelt erst in 30 Minuten. Sorry, ich dreh mich noch mal um.

8:20 Uhr: Ahhh, wieso schellt das Mistding denn nicht, ich bin in 10 Minuten mit Vreni verabredet! Während ich ins Bad hetze, stolpere ich über meinen wild im Zimmer verteilten Kram und beschließe mein Leben besser zu organisieren.

8:21 Uhr: Ok, die Zeit des Zähneputzens kann ich einsparen, aufgrund mangelnder Bürste. Also Katzendusche und da klopft es auch schon an der Zwischentür. Ich verkünde mein Leid und sehe mich bei Vrenis sportivem Aufzug direkt vor eine erneute Herausforderung gestellt: Was zieh ich denn nur an. Aus meiner explodierten Tasche hänge bunte wirre Fetzen hervor. NIKE geht ja immer. Folglich ramsche ich zusammen was ich finden kann und schlüpfe in meine neuen NEW BALANCE. Ich hoffe die kleinen Babes halten auch was sie versprechen und lassen mich jetzt nicht im Stich, denn etwas Ausgeglichenheit, ist genau das, was ich jetzt brauche.

Vreni strahlt. Ich gucke müde und lasse mich von ihren forschen Schritten mitziehen. Schließlich sind wir ja auf dem Weg zum Frühstück! Ich brauche dringend etwas zwischen die Zähne, wenn schon keine Bürste da ist!

10:02 Uhr: Boah, ich kann mich nie wieder bewegen!!!

10:03 Uhr: Ich muss mich aber bewegen und zwar nicht etwa ab an den Pool, sondern einmal quer übers Gelände hin zum Outdoor-Fitness-Bereich wo Promisternchen FERNANDA BRANDAO mit ihren neuen Moves bestimmt nur darauf wartet mich zu begeistern. Hm, ich gucke an mir runter. Mein Bauch hängt prall gefüllt über der Hose. Naja, schaden kann es wohl eher weniger. Und ich glaube mich zu erinnern, dass sie gestern irgendwas von einem neuen Hintern in einer Woche behauptet hat. Das sollte ich doch wohl ernst nehmen.

Also, noch ein Stück Melone für den Weg in den Rachen geschoben und los geht’s.

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10:29 Uhr: GINGA ich bin da, aber wo bist du? Fernanda ist noch nicht zu sehen. Dafür fuchtelt ihr Manager aber schon ziemlich wild mit den Armen und einigen PUMA-Accessoires in der Luft herum. Geschenke! Da bin ich doch dabei! Ich schnappe mir eine Trinkflasche und ein Stirnband und integriere die neuen Errungenschaften in mein Styling.

Tag 2: GINGA ich komme - aber langsam. Mein Malle-Insta-SchnappSchuss-Reise-Tagebuch

10:30 Uhr: Pünktlich zum Kursbeginn hüpft Fernanda aus dem Geräteschuppen! Die Menge jubelt. Na, nun bin ich doch ein wenig nervös. Der Kurs ist rappel-zappel-voll. An sich viel zu gut besucht, aber meinen Platz werde ich verteidigen, jetzt wo ich schon mal da und so gut gerüstet bin!

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10:32 Uhr: Ach ist die süß! Ehrlich, ganz herzlich und lieb! Ich lasse mich anstecken von der temperamentvollen Freude und rücke meinen Fettzellen und den mich direkt umgebenden Nachbarn mit lauter neuen Moves zu Leibe. Ich mutiere praktisch zur Bein-Schleuder-Maschine!

GINGA – diese Schrittfolge beinhaltet an und für sich die grundsätzlichen Bewegungen des traditionellen brasilianischen Kampfsportes Capoeira. Das klingt aber so, als wäre es fies und schwierig, da machen wir lieber GINGA. Dabei lagert man seinen Popo einfach mal tiefer und setzt abwechselnd das rechte und linke Bein gerade nach hinten. Wenn ich es gut genug drauf habe mache ich es vor, ich schwör! Bis hierhin, müsst ihr es euch einfach vorstellen.

Ach ja und laut rufen muss man dabei auch immer zwischendrin! Ratet mal was, richtig: GINGA! Das kann ich noch nicht ganz so gut, mein Hirn sträubt sich noch. Aber, ich nehme mir vor, auch daran zu feilen!

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Neben dem Grundschritt-Getänzel, dass wenn man einmal drin ist, echt viel Spaß macht, geht es beim GINGA auch darum seinen Griffeln was zu tun zu geben. So schwingen die Arme und Hände bei sämtlichen Schrittfolgen kraftvoll mit und wirbeln mehr oder minder ästhetisch, zu Fäusten geballt, in der Luft herum. Mittlerweile verstehe ich auch, warum die Armhaltungen aus verschiedenen Verteidigungsmoves zusammen geschustert sind. Der Kurs ist so brechend voll, da muss man sich vor fliegenden Füßen und übereifrigen Fans schützen.

Tag 2: GINGA ich komme - aber langsam. Mein Malle-Insta-SchnappSchuss-Reise-Tagebuch

11:05 Uhr: Für die einen Trink- für uns Fotopause. Ich nerve Vreni und zerre sie für diverse Schnappschüsse heran, die ich aber aufgrund kosmtischer Ponyunstimmigkeiten nicht verwenden darf. Toll, hätten wir auch was süffeln können. Deshalb beschließe ich heimlich, doch ein Bild einzubauen, wir haben uns doch nicht umsonst so aufgeopfert!

Mir macht das GINGA-BINGA-BONGO-SCHNOGO echt Laune. Bisher. Noch üben wir aber auch nur die Basics. Stupides Wiederholen von Schritten ist eben meine Stärke und mich graust schon, als meine Öhrchen vernehmen, dass wir daraus bis Freitag eine 10-Minuten-Choreografie basteln wollen. Ehrlich gesagt, ich will nicht. Ich will nur schwitzen und meinen Po formen! Aber das steht wohl nicht zur Debatte.

Ich war mal Teil von so einer Tanzgruppe in meinen Teenietagen und wirklich, bei jedem Auftritt, hab ich was vergessen oder bin ich die falsche Richtung gehüpft. Ich sage euch, es nahm ein trauriges Ende, aber egal, weiter geht’s – Fernanda ist schon wieder am Hüpfen und sieht dabei auch noch so verdammig gut aus!

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11:30 Uhr: Geschafft! Jetzt nur noch Cool Down… Hm… aber was riecht denn hier so. Urgh, die tropische Schwitzfrische, die mich eben noch umgeben hat wird von einem schweren süßen Geruch vertrieben. Ich öffne meine sich gerade entspannenden Augenlider. Ahhaaaa. Fernandas sehr eifriger Manager, versprüht puren Charme. Aber nicht seinen eigenen, sondern den neuen Duft der Moderatorin. Nach einigen gekonnten Pumpschüben aus der Flasche wedelt er den Geschundenen, sich wehrlos darbietenden, die Kreation zu. Vreni und ich tauschen Blicke und brechen in Lachkrämpfe aus. Das ist doch nicht sein Ernst!?! Bei aller Liebe! Ich bin am Ende und habe Freudentränen in den Augen. Herrlich, es gibt eben nichts, was es nicht gibt!

Übrigens hatten wir bei unserem heutigen Sportprogramm auch Besuch. Mia und Thies, unsere Verbündeten auf der Suche nach dem wahren Urlaubsglück, haben mal vorbei gesehen und ein paar Videosequenzen des ersten Trainings eingefangen. Zudem erfahrt ihr, was die beiden getrieben haben, während wir schufteten!

11:40 Uhr: Ich kratze Vreni vom Boden. Zeit fürs Mittag! Unsere Augen leuchten, der Hintern brennt und auch wenn ich in einem kleinen Twitterbashing mit TUI noch munter verkünde, dass ich so fit bin, dass ich garantiert keinen Muskelkater haben werde, weiß ich doch schon in dieser Sekunde, dass das wohl eindeutig gelogen sein dürfte.

Aber darum kümmere ich mich morgen, jetzt erwartet mich erstmal ein PURAVIDA-Dinner bei 28 Grad im Schatten mit Blick aufs Meer.

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