Neuseeland HARWOOD'S HOLE: Training für das REEBOK SPARTAN RACE!

Heute spazieren wir nicht mehr, nein wir walken, joggen oder laufen. Nun, das kann man gut finden oder auch nicht, Tobi und ich haben in Neuseeland auf alle Fälle unsere Leidenschaft für die etwas schnellere Art des Vorankommens entdeckt. Wenn wir mal kein Gepäck auf unseren Rücken von A nach B zu schleppen hatten, kam doch ab und an der Sportsgeist auf und wir wollten es uns beweisen.

Schließlich hatten wir schon lange den Plan gefasst, uns nach unserer Rückkehr für das REEBOK SPARTAN RACE in Köln anzumelden und unsere Grenzen ein weiteres Mal gehörig zu testen.

Doch wie es immer so ist, kommt es ja meistens anders als man denkt. Dank meines HERR DER RINGE und HOBBIT Fimmels, hat uns der Reiseführer auf alle Fälle 10 Kilometer über schwierigste Schotter-Gebirgs-Straße geführt, bis wir schließlich auf eine Lichtung stießen. Abends, im Dunkeln wirkte dieses Stückchen Land kein bisschen einladend und plötzlich war mir sehr wohl klar, warum Peter Jackson sich hier so sehr für den FANGORN WALD hatte begeistern können.

Nun gut, eine Prise Schlaf würde sicherlich helfen und im Lichte der ersten Sonnenstrahlen, würde alles sicherlich total putzig glänzen.

Neuseeland HARWOOD'S HOLE: Training für das REEBOK SPARTAN RACE!

Nun, das tat es am nächsten Morgen auch. Ganz besonders die Warnschilder am Eingang des Waldes funkelten in der aufgehenden Sonne. An diesem Punkt kann man auf die Idee kommen zu sagen: „Hm, hier ist was komisch. Lass uns lieber vorsichtig sein.“ Oder aber man hat eine kleine Freedi im Gepäck die jubiliert: „Schatz, schau mal wie schön es hier ist, wollen wir ne Runde laufen vorm Frühstück?“

Und Schatz Tobi ließ sich dies ganz gewiss nicht zweimal fragen. Im Gegensatz zu mir hatte er die Warnschilder nicht einfach übersehen, sondern tatsächlich gelesen und rüstete sich fürs Abenteuer! Nicht ganz unoberlehrerhaft machte er mich während wir uns in unsere Running Outfits warfen darauf aufmerksam, dass wir uns hier keinesfalls nur einfach in einem der gefährlichsten Wälder Mittelerdes tummeln würden, sondern dass in diesem Wald etwas auf uns warten würde. Das so genannte HARWOOD’S HOLE. Ahah. „Und was soll das sein?“ Ich kann manchmal einfach nicht aus meiner Haut. Ich war ungeduldig, die Ents würden schließlich nicht ewig auf uns warten können. In bester Hobbitlaune pfiff ich vor mich hin und hörte dunkel im Hintergrund etwas murmeln: „Das ist ein Einsturztrichter innerhalb einer Karstlandschaft. Kurz eine Höhle. Ein gigantisches Loch, das insgesamt 357 Meter tief ist und 70 Meter breit sein soll!“

„Tzzz, ehrlich ein Loch, was soll denn daran schon Besonderes sein!“  Ich war bereit! Die ALL TERRAIN SUPER Laufschuhe wurden festgezurrt und ich konnte es kaum erwarten mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages um die Wette zu flitzen. Vom Parkplatz aus sollte das HARWOOD’S HOLE 45 Minuten entfernt sein. Das wäre doch gelacht, wenn wir nicht gleich da wären!

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Kurz aufgewärmt und es konnte losgehen. Zu Beginn war der Weg unseres Waldlaufes so fluffig und bequem, wie er nur hätte sein können. Wir joggten gemütlich nebeneinander her und während ich förmlich spürte, wie mir die Hobbitohren wuchsen, erzählte Tobi fleißig weiter, von dieser Attraktion, die er hier zu finden glaubte: „Das ist ein wirklich senkrecht abfallender Höhlenschacht! Total krass! Und mega gefährlich! Man soll sehr vorsichtig sein!  Eigentlich sollen sich in dem Gebiet nur sehr erfahrene Wanderer aufhalten und man darf keinesfalls die Wege verlassen, weil es noch viele überwucherte weitere Löcher in diesem Gebiet geben soll. Ein falscher Schritt und du bist weg!“

Na das waren ja Aussichten! Da erfreute ich mich doch lieber an dem satten Grün und der frischen Luft!

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So nah am Busen der Natur zu schmusen und zu sporteln, das war ein gigantisch glücklich machendes Gefühl! Ich konnte verstehen, was dieses Trailrunning so einzigartig macht! Neben der Tatsache, dass man sich etwas Schönes ansah und gleichzeitig auch noch was für die Ausdauer tut, gehören zum Trailrunning aber auch kleinere Hindernisse, die die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit des Läufers schulen sollen. Nun, eine Wurzel hier und da übersprungen. Kein Ding. Ich war die geborene Trailrunning-Läuferin! Es ist zwar nicht ganz einfach, den Körper ständig neu zu stabilisieren, aber der Vorteil gegenüber dem Training der Stadt liegt neben der fantastischen Umgebung wohl auch klar auf der Hand. Es werden eindeutig mehr Muskelgruppen als beim normalen Kiezrun beansprucht.

Dieses liebliche Waldstückchen sollte die perfekte Vorbereitungsrunde für unseren Run im Juni werden! Zwar handelt es sich beim SPARTAN RACE um einen CROSSLAUF, mit extra angefertigten Hindernissen, aber wenn die Wurzel erst einmal übersprungen ist, kann doch die Motorrennstrecke kein Problem mehr sein, oder?

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Naja. Kann sie vielleicht doch! Denn aus einer Wurzel wurden ganze Wurzelwelten mit zu überspringenden steilen Felsbrocken. Tobi verschwand ab und an hinter riesigen Gesteinsbergen und als dann auch die Sonne nicht mehr durch das dichte Laub drang war sogar mir einfältigem Hobbit klar, hier ging etwas vor sich!

zum Glück hatten wir unsere Trainingsausrüstung an. Ansonsten hätte dieser Ausflug echt ins Auge gehen können! Wie es so ist, auf der gefühlten Hälfte der Strecke, da dreht man nicht einfach um! Mann wollte ja das HARWOOD’S HOLE sehen und der kleine Hobbit tappte einfach nur noch hinterher!

Das Gelände würde ich ab fünf weiteren überlebten Minuten, als sehr schwierig einschätzten! Die Südinsel Neuseelands hatte ja schon einige Überraschungen für uns parat gehabt, aber dieser Pfad toppte alles! Ich war heilfroh, dass wir beide unsere ALL TERRAIN SUPER Laufschuhe von REEBOK trugen und nicht einfach nur Turnschuhe! Ohne Grip und Stabilität hätten wir garantiert den Halt verloren als es plötzlich daran ging, über die Felsen zu klettern, sich an den Wänden entlang zu hangeln und über quer liegende Baumstämme zu balancieren.

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Die ALL TERRAIN SUPER sind mega leicht, man merkt sie praktisch gar nicht unter den Füßen. Außer vielleicht, dass sie sich anfühlen, als hätte man kleine Katzenkrallen, oder Hobbitfüße, mit denen man mühelos voran kommt. Zudem ging es ja darum gut geschützt vor dem Untergrund, wie etwa scharfen Steinen oder Geröllhaufen zu sein! Und das haben unserer REEBOK Treterchen mühelos gemeistert!

Ich würde sagen, Dank des guten Schuhwerks haben wir es nach etlichen Minuten bergauf klettern dann auch tatsächlich geschafft uns dieses Riesending von Loch genauer anzusehen!

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Und während mir fast so schwarz vor Augen wurde, wie das Loch in die Erde hinein ging, kletterte Tobi munter am Rand umher! Mensch, den wollte ich schließlich noch heiraten! Also mahnte ich ihn mit leicht scharfem Tonfall nicht so leichtsinnig zu sein! Doch noch während ich mich über das HARWOOD’S HOLE und seine Gefahren auslassen konnte, sprang der junge Rehbock Tobi schon von Stein zu Stein, nur um noch näher heran zu kommen!

Neuseeland HARWOOD'S HOLE: Training für das REEBOK SPARTAN RACE!

Ich überspringe an dieser Stelle meines Berichtes jetzt mal, dass ich leicht in Panik verfiel und mir die Tränen in die Augen schossen! Innerlich verabschiedete ich mich von meinem treuen Gefährten, der leider auch die Autoschlüssel in seiner Tasche trug und beschloss – sein waghalsigen Unternehmungen wenigstens noch fotografisch für die Nachwelt festzuhalten.

Doch plötzlich war er aus meiner leicht verschwommenen Bildfläche verschwunden!

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„AHHHHHHHHHHHHHHHHHH! KRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS!“

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Hörte ich es nur noch laut von allen Wänden widerhallen! Dann war Ruhe. ich rührte mich nicht und denke ich habe auch meine Atmung ausgesetzt. „Tobi?“ Das konnte doch jetzt nicht wahr sein! „TOOOOOOOOOOOOBI!“

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Und plötzlich sah ich seinen Kopf gen Himmel gereckt, ganz grün, aber glücklich! Dieser Kerl! Ich hätte ihm direkt eine verpassen wollen, so erleichtert und wütend war ich gleichzeitig! Mir so einen Schrecken einzujagen! Doch der Gute verstand überhaupt nicht was mit mir los war, sondern meinte einfach nur, dass er sich an den Rand von dem Loch gelegt hätte um mal wirklich runter zu gucken und dann sein ihm die Knie weich geworden!

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Wie schön! „Und mit genau diesen Knien gehts nun aber zurück zu Lutz!“ Pustete ich heraus und machte auf dem Absatz kehrt! Diese Menschen mit ihren Abenteuern! Also wirklich! Wir Hobbits, wir mögen so was gar nicht! Tiefe Löcher! Pah! Dass ich nicht lache! Als nächstes will er mit mir noch Elben sehen oder es mit Drachen aufnehmen!“

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Knurrig aber glücklich machten wir uns auf den Rückweg. Und nein, Tobi konnte mich nicht davon überzeugen, mir dieses größte Loch der südlichen Hemisphäre auch mal genauer aus der Nähe anzusehen! Schwarz ist es auch nachts, oder wenn ich die Augen zumache, dafür muss ich meinen Kopf nicht über einen 300 Meter tiefen Abgrund halten!

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Ich hoffe ganz inständig, dass die Hindernisse es am kommenden Wochenende in Köln nicht so in sich haben werden, das  machen meine Nerven nicht mit!

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Ausgerüstet sind wir auf alle Fälle bestens und ich bin schon jetzt ziemlich aufgeregt, wenn ich nur daran denke, wie es sich anfühlen mag, unseren ersten gemeinsamen Hindernislauf zu meistern. Ok, sagen wir zweiten, ich finde nämlich an unseren Ausflug zum Monsterloch HARWOOD’S HOLE im Fangorn, da muss sich das REEBOK SPARTAN RACE erstmal ran trauen!

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Läuft von euch auch jemand in Köln mit? Und wenn ja, habt ihr euch für die 5 oder die 12 Kilometer registriert?

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Wir waren ganz vernünftig und fangen erstmal mit dem SPRINT, der 5 Kilometer Distanz an, denn wenn die Hindernisse gewaltig genug sind, wird es uns alle Kraft kosten, diese gut zu meistern! Mein Schatz, wir sehn uns in Köln!

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