Mein BRA-vates Trainingsvergnügen mit KK PERSONAL TRAINING Knochenbrecherin Kerstin & Yoga Yuppie Natalia

Mädels, was haltet ihr eigentlich von großen Brüsten beim Sport? Ich weiß gerade nicht, wie ich es gekonnter formulieren soll, aber was ich meine, wie geht ihr mit den Dingern, oder besser gesagt, euren Dingern um, wenn es sich nicht um Körbchengröße A in Sachen natureller Ausstattung handelt? Ich selbst verfüge über mehr Holz vor der Hütten, als mir lieb ist. Und als mich heute beim Autofahren eine Freundin ansprach, die meinte: „Du Freedi, du trägst doch immer Sport Bras, ziehen die sich nicht furchtbar aus, nach dem Training?“ Da antworte ich prompt: „Ja, aber nicht nur aus, an auch! Irgendwie sind die immer Scheiße!“ Bei mir ist es zu mindestens so.

Ich mag meine Brüste nicht in irgendwelchen vorgeformte Körbchen stecken, die mir die Dinger am besten noch so sehr unter die Nase pushen, dass ich sie auch gleich als Trinkflaschenabstellflächen nutzen könnte. Da bin ich sehr eigen und beneide wirklich diejenigen, bei denen weniger mehr ist. Ich kann Männer schon verstehen, die auf schöne, wohlgeformte, runde Brüste stehen. Ja klaro, zum Kneten und Liebhaben und so. Aber wir Mädels tatschen weder den ganzen Tag an uns rum, noch lieben wir unsere Möpse rund um die Uhr!

Mich nerven die Dinger meistens eher, denn wenn ich den falschen BH trage, dann zwickt es nicht nur, sondern dann stört mich das Gewackel auch, wenn ich es doch mal eilig habe. Wie sieht das denn auch aus, wenn da vorne alles wild im Schritttempo mitschwingt. Gut fürs Bindegewebe ist es auch nicht! Die Teilchen einfach hängen zu lassen ist keine wirklich schöne Option! Und nur die wenigsten BHs gefallen mir rein optisch. Meistens geben sie einem doch das Gefühl sich zwischen Sexbombe und Micky Maus entscheiden zu müssen und mir entspricht weder die Vamp- noch die Kidsvariante. Ich will mich gar nicht darüber auslassen, dass die bunten Cups mit ihren dicken Nähten und Spitzenstöffchen gerade unter feinen Stoffen ein NO-GO sind, weil sie sich hässlich und billig abzeichnen. Aus all diesen Gründen bin ich dazu übergegangen, mir ein breit gefächertes Sortiment an Sport-Bras zuzulegen. Ich kann euch gleich sagen, dass ist die Stelle, an der ich euren Rat benötige, denn den perfekten Bra an sich, habe ich noch nicht gefunden.

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Irgendwie, macht es für mich auch einen großen Unterschied, ob ich ihn im Alltag, oder im Sport tragen würde. Beim Sport geht es mir darum, dass die Brust möglichst gut gehalten und gestützt, aber nicht platt gequetscht wird. Das ist meistens bei den ganz einfachen Tops der Fall. Mit viel Oberweite sieht das Ganze von oben dann so aus, als hätte Frau nun auch vorne einen kleines Bauarbeiterdekoltee! Nicht gerade sexy die Press-Quetsch-Variation. Aber wie gesagt, nur meine Meinung.

Dazu kommt, dass diese Tops meisten über Träger verfügen, die sich sportiv und schick kreuzen oder muskelshirtartig im Kreuz zusammen laufen. Das ist schon schön und zaubert auch wirklich eine sportliche Rückenansicht, aber hat auch den Nachteil, dass die unter Spannung stehenden Träger direkt über die meist ohnehin angespannte Nackenmuskulatur verlaufen. Bei mir führt das bei längerem Tragen definitiv zu zusätzlichen Verspannungen und Nackenschmerzen. Und jetzt kommt es, für den Sport muss der Bra schon knackig sitzten, dementsprechend schneiden die Träger dann noch mehr ein. Im Alltag wollen wir es gerne etwas bequemer haben und wählen dann eine fluffigere Variante, nehmen dafür aber in Kauf, dass der eigentliche Sinn, Halt zu verleihen, wiederum verloren geht. Ist doch alles Mist!

Nun, was soll Frau also tun? Erstmal frage ich euch. Ihr seid doch die Sportskanonen oder vielleicht auch einfach Mädels, die sich angesprochen fühlen und vielleicht habt ihr ja schon die perfekte Marke oder das ideale Modell gefunden? Ich selbst quäle mich damit ein bisschen und schiele definitiv leidlich auf alle von euch, die nicht so schwer schleppen müssen. Tauschen ist ja leider nicht und einfach so was abgeben, an solche Möglichkeiten hat Mutti Natur auch nicht gedacht, von daher muss ein Bra her, der sitzt.

Mein BRA-vates Trainingsvergnügen mit KK PERSONAL TRAINING Knochenbrecherin Kerstin & Yoga Yuppie Natalia

Deshalb hab ich mich auch gefreut, als NIKE zum Fitting der neuen PRO BRA KOLLEKTION eingeladen hat. Bisher besitzet ich von der Marke mit dem Swoosh, zwar unzählige Quetsch-und Drück-Modelle in allen Regenbogenfarben, doch wenn ich sie abends ablege, greife ich mir fast automatisch immer erstmal in die verspannten Muskeln und klopfe dann unwissend auf meinem Nacken herum. Ich war also sehr gespannt, ob die neuen Modelle einfach nur hübsch anzusehen sind, oder auch für Mädels wie mich endlich mal eine wirkliche Alternative und Hilfe bieten würden.

Doch bevor ich mir einen Überblick über die Produktneuheiten verschaffen konnte, wurde ich zum Messen gebeten. Schwups, aus dem Top und schon schlang Trainerin Kerstin ein Maßband um meine Möpse.

Lustig war es natürlich auf alle Fälle, in gemütlicher und intimer Atmosphäre über Brüste zu philosophieren und nachdem Kerstin Maß genommen hatte, stand fest: Ich bin ein C/D Mädchen. „Neeeee, ich hab doch kein D!“ quietschte ich ihr entgegen. Jedoch musste ich diesen prompten Protest definitiv zurück nehmen, als ich versuchte meine beiden Liebeskügelchen in die C-Cups des Sport-Bras zu quetschen. „Doch D.“ hörte ich eine Stimme hinter mir sehr zufrieden feststellen, während ich nach Luft schnappte und gleichzeitig versuchte, die an den Seiten aus dem Bra quellenden Speckröllchen wegzustopfen. Peinlich.  Ich verschwand wieder im hinteren Zimmerteil der eigens für diesen Anlass gemieteten Suit des STUE HOTELS, versuchte mich aus den doofen Cs zu schälen und griff leicht gereizt nach dem mir gereichten Monster-D-Bra namens NIKE PRO RIVAL.

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Nachdem ich eben diesen angezogen hatte, traute ich mich nicht mehr raus zu kommen und mich zu zeigen. Ich hatte noch sehr deutlich vor Augen, wie ich eben ausgesehen habe musste. Aber mir blieb wohl keine Wahl, also zog ich das Bäuchlein ein, wenigstens für drei Sekunden und präsentierte mich Kerstin. Sie strahlte. „Na der passt doch – so gut wie!“ „Aber ich hab kein D.“ grummelte ich felsenfest davon überzeugt meinen Körper besser zu kennen und verfluchte gleichzeitig still mein Spiegelbild, dass mir definitiv das Gegenteil bewies. Kerstin umkreiste mich und zupfte hier und da, prüfte die Spannung und grinste. “An sich, könntest noch ne Nummer größer probieren.“ Doch bevor ich endgültig meinen Traum vom kleinen Apfelbusen begraben sollte, fügte sie schnell hinzu: „Aber muss nicht, der hier sizt schon bombig!“

Ich sah aus! Ich traue mich gar nicht es euch zu beschreiben! Meine Blick versuchte verzweifelt meine Zehen zu finden, aber es ging einfach nicht! Und diesmal lag es nicht etwa an einem gemütlichen Sonntag Abend, der mit Tobi beim Inder begonnen und mit einer Packung BEN & JERRY’S NEW YORK SUPER FUDGE CHUNK auf der Couch geendet hatte, sondern an meinen Brüsten: Sie waren zu riesigen, neongelben und leuchtenden Riesenhupen mutiert!

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„Sieht toll aus!“ Hörte ich ganz dumpf irgendwo eine Stimme. Vielleicht habe ich mir die auch einfach nur eingebildet, weil es mich ansonsten umgehauen hätte. Da stand ich nun und sollte bereit sein im Anschluss mit Kerstin ein Stündchen lang meinen neuen Freund, diesen mega Bra, auf die Probe zu stellen.

Wie gesagt, bisher war es einfach oft so, dass gerade bei Sport Bras die Bequemlichkeit auf Kosten des Halts drauf ging. Also je fester das Ding sitzt, desto mehr wurde alles abgeschnürt. NIKE hat sich nun vorgenommen, es anders zu machen. Und ich war eines der Presse-Versuchs-Sport-ninchen.

Was NIKE allerdings ganz clever mit einkalkuliert hat, ist die unbestrittene und oft beschrieben Tatsache, dass die Bedürfnisse und Ansprüche an Sport-BHs nicht nur je nach Körperbau, sondern auch je nach Sportart wechseln. Deshalb verfügt die PRO BRA KOLLEKTION über verschiedene Modelle, mit unterschiedlichem Stützgrad: Den NIKE Pro Fierce Bra, NIKE Pro Classic Bra, sowie den NIKE Pro Indy Bra und den NIKE Pro Rival Bra.

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Kernstück der Kollektion ist der NIKE Pro Rival Bra, in dem auch ich steckte. Dieser bietet am meisten Halt, ist also für wirklich intensives Workout gedacht, und ist in 25 (!!!) verschiedenen Größen erhältlich! Das ist doch mal ne Ansage. Und das mit dem intensiven Training, darum hat sich die süße Kerstin liebreizend gekümmert. Ihr könnt sicher sein, ich hab den Bra unter härtesten NTC Workout Bedingungen getestet, um der Fusion aus idealer Passform und qualitativ wertvollstem Material gehörig auf die Busen zu fühlen.

Und mein Ergebnis: Irgendwie haben mich die Riesenmöpse beim Training weniger gestört, als die sonst wabernden Weg-Quetsch-Brüste. Soviel ist definitiv klar. Sitzt, wackelt und hat auch Luft! Was aber extrem wichtig bei den Dingern ist, nehmt euch wirklich Zeit für die Anprobe und vielleicht messt ihr sogar euren Busen auch mal aus, denn so ein Bra macht nur Sinn, wenn er auch wirklich zu 100 Prozent gut sitzt. Beim Sport definitiv eine gute Wahl, auch wenn ich selbst mich mit dem doch sehr leuchtenden Gelb nicht wirklich anfreunden kann. Wenn die guten Stücke kleiner wären vielleicht, aber in D (urg), muss man das wirklich niemandem mehr eindringlich ins Gesicht schleudern. Von daher bin ich ganz froh, dass die Farb- und auch die Formauswahl riesig ist. Für den Alltag wäre mir der NIKE Pro Rival Bra allerdings eine gehörige Nummer zu fest, da werfe ich definitiv bald mal noch ein, zwei Äugeln auf die anderen Modelle, die nicht ganz so an eine Ritterrüstung erinnern.

Außerdem bin ich gespannt auf eure Tipps und vielleicht habt ihr ja schon ganz ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir weiter helfen!?

Mein BRA-vates Trainingsvergnügen mit KK PERSONAL TRAINING Knochenbrecherin Kerstin & Yoga Yuppie Natalia