Ein graues Wochenende kann bei mir schon mal fix meine Selbstfärbeaktivitäten wecken. Mit Lust und Laune und den alten Gummihandschuhen ging es ganz simplicol meinen langweiligen weißen Stöffchen zu Leibe.

Falls ihr vorm Start noch ein bisschen mehr Inspiration benötigt, schaut euch doch einfach ein wenig auf der bunten PINTEREST Page oder direkt auf der FACEBOOK FANPAGE von simplicol um. Dort habt ihr beispielsweise auch die Möglichkeit, im Aktionszeitraum vom 23. September bis 11. November, euch als Farb-Tester zu bewerben. Mit ein wenig Glück, startet ihr dann auch bald eure eigene kunterbunte Homestory über den Färbespaß. Die Netzcommunity ist übrigens sehr emsig bei der Sache. Egal, welche Farbfrage euch auf der Seele brennt, dort wird euch hilfreich zur Seite gestanden.

Übrigens: Neben Klamotten warten auch Plüschtiere, Vorhänge, Bademäntel, Couchbezüge, Schuhe und Tischdecken nur darauf, zu neuem Glanz erweckt zu werden!

Doch nun geht’s erstmal los!

Wie einfach das Farbspiel von statten gehen kann, das zeige ich euch jetzt:

1. Zum richtigen Färben von Kleidungsstücken oder zur Farberneuerung benötigen wir das professionelle Färbemittel der Firma simplicol in der gewünschten Farbe. In meinem Fall Schwarz und Lila.

2. Vorbereitung ist alles! Habt ihr euch endlich für eine Farbe entschieden, legt ihr euch anschließend alles zurecht. In den Fläschchen befindet sich die Farbe und das Fixiermittel. Zudem gibt es ebenfalls Färbemischungen, die einsatzbereit sind. Diese eignen sich besonders, für das Auffrischen bereits verblasster Farben.

3. Aber: Man bedenke die Ausrüstung. Wir brauchen: Einen Eimer mit heißem Wasser. Zum Einrühren der Farbe einen großen Holzlöffel. Zum Schutz vor Farbspritzern eine Schürze und damit ich danach keine kunderbunten Hände habe, ein paar Gummihandschuhe. Um Muster beim Färben zu zaubern, legt ihr euch noch ein paar Bänder oder Schnüre zum Abbinden bereit.

4. Und zu guter Letzt werden natürlich die Sachen benötigt, die wir färben wollen. Gut geeignet dafür sind Stoffe aus Baumwolle, Viskose und Leinen.

Bei Mischgewebe verändert sich die Farbgebung je nach Synthetikanteil des Stoffes.

5. Nun munter drauflos, die Wäschestücke abbinden oder, wenn ihr mögt, auch zu zweit die gewünschten Wäscheteile verknoten  – bringt Laune und stärkt die Fitness. Aber Achtung! Was rein geknotet wird, muss auch wieder geöffnet werden, ich spreche hier aus eigener Erfahrung!

6. Schaut mal, wie flott das geht! Die Knotentechnik verfeinert sich bestimmt auch bei euch von Knötchen zu Knötchen.

7. So sieht mein farbloses Knotenhäufchen nun aus und wartet auf …

8. … Ja, genau darauf, dass es nun ab geht ins Farbenbad. Aber vorher noch mal fröhlich den Knötchenwirbel geprobt!

9. Ganz wichtig: Unbedingt an die Schutzhandschuhe denken. An die heilen! Schon wieder so eine Selbsterkenntnis! Ich hab zudem auch noch mein Heimwerkerschürzchen angelegt und bin dann ganz vorfreudig mit den weißen Knuddeln ins Bad marschiert.

10. & 11. Hier wartet schon mein Eimer mit dem heißen Wasser, in den ich meine erste Wunschfarbe gebe.

12. Und schon purzeln die ersten noch weißen Wäscheknötchen ins Farbbad.

13. Der Stiel meiner Kuchenkelle lässt diese munteren Teile dann ganz behutsam kreisen, bis sie vollständig untertauchen. Alle sind ruck zuck in ihrem Farbbad verschwunden. Gluck. Gluck. Weg waren sie.

14. & 15. Gleich danach, und weil ich ja so farbenfröhlich bin, wähle ich einen zweiten Farbton aus, den ich diesmal in flüssiger Form zum heißen Wasser in meinen Eimer gieße. Lila Laune Freedi!

16. & 17. Dabei darf ich nicht das Fixierpulver vergessen, soll doch alles gut gelingen und hinterher auch waschbar sein. Die restlichen Wäscheteile werden dann auch in dieses Farbbadebad gelassen und untergerührt. Eine Stunde Abwartezeit für mich – eine Stunde Farbenfreude für meine Wäsche.


18. Nach der Färbung purzeln die Wäschebündelchen in die Waschmaschine, denn die überschüssige Farbe wird so am Besten entfernt. Ganz neugierig geht es dann ans Wiederaufknoten und Bändchen entfernen. Gleich sind bei mir die ersten OH’s und AH’s zu hören. Ihr könnt natürlich auch direkt beim Waschgang in der Maschine färben, aber ich halte es hier gerne ein wenig traditioneller mit der Kunst.

19. Sieht auf meinem Wäscheständer (hihi) schon gut aus.

20. Und an mir so, wie ich es mir gewünscht habe. Morgen trage ich meine Hosenkreation direkt spazieren, es soll nämlich wieder die Sonne scheinen.

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