DIY: Der Neon-Loop

Auch wenn die richtig kalten Tage noch auf sich warten lassen, der Lieblingsloop gehört zum Winteroutfit wie Feuerwerk zu Silvester! Hier ein Rezept, für deinen neuen Neon-Lieblings-Loop!

Der Loop wird mit rechten und linken Maschen gestrickt, ist also mit etwas Strickerfahrung und/oder Geduld auch für Strickanfänger schaffbar. Das Muster des Schals nennt sich Perlmuster und entsteht durch das abwechselnde Stricken einer rechten und einer linken Masche. Falls er dein erstes Strickstück werden soll, kannst du dir hier, hier oder hier die Grundlagen des Strickens erklären lassen. Oder von deiner Mutti!

DIY: Der Neon-Loop

Du brauchst: Wolle, zum Beispiel „Polar“ von WOLLE RÖDEL, Farbe Neongelb, 4 Knäuel, Rundstricknadeln, für „Polar“ Stärke 10 (Wolle und Stärke der Nadeln musst du immer aufeinander abstimmen) und ca. 5 Stunden Zeit

DIY: Der Neon-Loop

Schritt 1: Maschen anschlagen. Für einen locker sitzenden Loop aus der Wolle „Polar“ schlägst du 80 Maschen an. Wie das gemacht wird, kannst du dir z.B. hier zeigen lassen.

Wenn du andere Wolle verwendest, oder dein Loop weiter oder engeren sein soll, bestimmst du die benötigte Maschenanzahl, indem du den Umfang des Loops (ungefähr 72 cm) durch der Anzahl der Maschen pro Zentimeter teilst: Umfang des Loops. Anzahl der Maschen pro 10 cm* ÷ 10. Schlag für dieses Muster immer eine gerade Anzahl an Maschen sein, damit das Perlmuster schön aufgeht (Falls du dich verzählst, was mir eigentlich immer passiert, ist es auch nicht schlimm, du musst dann lediglich etwas mehr auf das Muster achten, weil du höchstwahrscheinlich eine Stelle mit zwei aufeinander folgenden rechten bzw. linken Maschen haben wirst).

*Die Anzahl der Maschen pro 10 cm wird auch Maschenprobe genannt und ist meist auf der Banderole des Wollknäuels zu finden.

Schritt 2: Zusammenstricken. Zieh eine der beiden Nadeln aus den Maschen heraus und verteile sie gleichmäßig auf der Rundstricknadel. Dreh dein Strickstück so, dass du den Faden, der zum Knäuel geht, in der rechten und die erste von dir angeschlagene Masche in der linken Hand hast. Nimm den Faden über deinen linken Zeigefinger und strick eine rechte Masche. Versuche, die Masche so fest wie möglich zu stricken, damit kein Loch entsteht. Du hast nun einen geschlossenen Maschenkreis auf deinen Stricknadeln.

 

Schritt 3: Rippen stricken. Nun strickst du immer abwechselnd eine rechte Masche und eine linke Masche. Wenn du eine Runde herum bist (also nach 80 Maschen), und du dich nicht in der Maschenanzahl verzählt hast, passt das Muster genau aufeinander. Dass heißt, dort wo du in der Vorherigen Runde eine rechte Masche gestrickt hast, strickst du auch in der aktuellen Runde eine rechte, und wo eine linke Masche war, strickst du jetzt eine linke. Stricke drei Runden. Nun siehst du ein fischgrätenartiges Muster, die sogenannten Rippen.

 

 

 

Schritt 4: Perlmuster stricken. Ab der vierten Runde strickst du im sogenannten Perlmuster weiter: auf eine rechte Masche strickst du eine linke, und auf eine linke Masche eine rechte. Also immer genau die Maschenart, die die darunterliegende nicht ist. Das Perlmuster strickst du nun solange, bis das vierte Knäuel fast alle ist. Wie du zwischen drin den Faden eines neuen Knäuels aufnimmst, wird hier erklärt.

 

 

 

 

Schritt 5: Rippen stricken. Als Abschluss des Loops strickst du noch einmal drei Runden Rippen, also auf eine rechte Masche eine rechte und auf eine linke Masche eine linke. Siehe Schritt 3!

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 6: Abketten. Nun ist dein Loop eigentlich fertig! Du musst nur noch Abketteln, also die Maschen abschließen. Dass machst du, indem du die nächste Masche einfach von der linken Nadel auf die rechte Nadel nimmst und dann die aktuelle Masche über die nächste Masche hebst. Klingt kompliziert, ist aber wirklich ganz einfach. Schau dir hier ab 3:12 an, wie ´s geht. Durch die letzte Masche ziehst du den restlichen Faden hindurch und vernähst ihn, indem du etwas Faden unsichtbar durch einige Maschen durchstichst.

 

Schritt 7: Mit deinem schicken, selbstgemachten Neon-Loop angeben!

DIY: Der Neon-Loop