Die wilde HILDE hat's in sich: Kräuterschnaps für Auge & Seele

Ich hab ein Herz für meine Oma und ein Herz für Schnaps. Für beide bremse ich auch. Kommt dann noch ein neuer Halbbitter in gut sortierte Schnapsregale, der den Namen meiner Oma trägt, drehe ich schier durch.

Mama hat mir zwar schon zu Beginn meiner alkoholischen Karriere ans Herz gelegt, dass uns Frauen der Familie Schmerzog Kräuterliköre – welcher Art auch immer – einfach nicht bekommen, doch diese Behauptung widerlege ich seit knapp 10 Jahren dickköpfig. Mehr oder weniger erfolgreich.

Kommen wir zurück zu HILDE, die ist nämlich ab sofort auf NEUE-MAZERATE erhältlich und verspricht, ein Genussmittel aller erster Sahne zu sein! Im chicen Design kommt sie daher und will unsere Geschmacksnerven ordentlich verwöhnen, denn das gute Feuerwasser soll eine wärmende und harmonisierende Wirkung haben. Dazu dient ein Dinkel-Weizen-Feinbrand als Basis, der durch diverse Kräuter verfeinert und abgeschmeckt wird.

Die wilde HILDE hat's in sich: Kräuterschnaps für Auge & Seele

Die wilde HILDE hat's in sich: Kräuterschnaps für Auge & Seele

HILDE-Erfinder Maximilian Helldörfer hat ein Faible für nachhaltige Produktion aus kontrolliert biologischem Anbau.

Was während des Studiums mit privatem Gärtnern begann, wurde irgendwann zur waschechten Passion.

Auf der Suche nach immer besseren Methoden zur Konservation stieß er auf die traditionsreiche Technik der Mazeration.

Dabei werden Kräuter in Alkohol gelöst, wodurch ihr Geschmack und ihre positiven Eigenschaften erhalten bleiben.

Die wilde HILDE hat's in sich: Kräuterschnaps für Auge & Seele

Namensgeberin ist im Übrigen keine Großmutter mit Alkoholproblem, sondern die benediktianische Gelehrte Hildegard von Bingen, die sich mit dem Phänomen der Mazeration schon vor 1000 Jahren beschäftigte. Wer also die hauseigene Bar mit einem schmucken und geschichtsträchtigem Wässerchen aufpimpen möchte, oder noch nach dem idealen Mitbringsel zur nächsten Essenseinladung sucht, der könnte HILDE durchaus einmal eine Chance geben. Neunmalkluge Anekdoten zu Mazeration, benediktianischen Gelehrten und kontrolliert ökologischem Anbau kommen außerdem immer super an beim Gastgeber, da kann man gar nichts falsch machen. Dann auch noch alles kombiniert: Ein Träumchen. Ich möchte aber fast wetten, dass ihr euch auch ohne exzessives Wissens-Dropping zu den neuen Lieblingen der glücklichen Beschenkten mausern werdet!

Hildegard von Bingen