Logbuch der #Inselmädchen 3: Der Planet Surfcamps Surfkurs! Wir probieren uns im Wellenreiten!

Unsere Mädels WG bei Planet Surfcamps

Für mich hieß es heute zeitig aus den Federn, denn Abfahrt für den Surfkurs war um 8 (als hätte ich es am Vortag geahnt). In unserem Surfcamp hatten wir die Wahl entweder am Anfänger- oder Fortgeschrittenenkurs teilzunehmen. Die Einteilung erfolgt je nachdem wieviel Erfahrung ihr bereits habt. Freedi und Resi sind teilweise zum ersten Mal surfen, demnach waren die beiden im Anfängerkurs, wohingegen ich mich in den ‚Intermediate‘ Kurs gewagt habe, was aber noch lange nicht heißt, dass ich das wirklich kann.

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Auf gehts zum Wellenreiten! Aufregung! Adrenalin! Abenteuer!

Leider waren wir somit nicht im gleichen Kurs, aber außer am ersten und letzten Tag fanden beide Kurse immer am Vormittag statt, sodass wir den Nachmittag wieder zusammen verbringen konnten. Außerdem hatte es auch was für sich, so konnten wir einander beim Essen immer berichten, was jeder erlebt hatte und an Langeweile konnte nicht mal ansatzweise gedacht werden!

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Wir heißen Surfer Girls in unseren mini Wetsuits Roxy

Bevor es losgehen konnte hieß es erstmal unseren urigen Mercedes Van packen. Nicht nur Surfboards mussten ausgesucht und auf das Vandach geladen werden, sondern jeder braucht auch einen Neoprenanzug. Die Wassertemperatur beträgt auf Fuerteventura meistens zwischen 18 bis 22° Celsius, was nun wirklich nicht so kalt klingt, da wir aber ca. um die 3 Stunden im Wasser sein würden, ist es dann doch irgendwann angenehmer im mollig warmen Wetsuit. Aber für euch und einfach weil ich ihn so hübsch finde habe ich mich natürlich auch mal für ein Stündchen in meinem neuen Roxy Lycra Onesie ins Wasser getraut.

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Achtung: Sonnencreme nicht vergessen! Ganz besonders auf dem Wasser ist die Gefahr sich zu verbrennen riesig!

Mit einem mulmigen Gefühl, ob ich wirklich gut genug bin, ging es dann also für mich und die 7 Jungs mit unserem italienischen Surflehrer Marco los gen Strand (ja Mädels er hat alle Klischees erfüllt: Braungebrannt, blonde Locken, bei denen wir uns gefragt haben ob die nun echt sind oder ob da nachgeholfen wurde und niemals verlegen um einen Flirt, mit den ganzen anderen heißen Beachbabes im Wasser – aber das gehört wohl zum Berufsprofil) macht das ganze Abenteuer doch aber auch irgendwie amüsant für alle.

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Uns gefällt im Surfhaus! Es gibt sogar einen eigenen Pool! Woop! Woop!

Hinaus aus Corralejo, sind wir eine Schotterpiste entlang zum auserkoren Spot la Caleta gefahren. Nachdem wir alle in unsere Neoprenanzüge geschlüpft sind hat uns Marco zunächst den Spot erklärt, das heißt wie die Strömung verläuft, wo die Wellen brechen und wo sich der sogenannte Channel befindet.

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Bretter Schleppen gehört zum Wellenreiten nun einfach dazu!

Da ich selbst nicht unbedingt mit fundierten theoretischen Surfwissen glänzen kann, schaut ihr am besten mal hier, da werden alle Surfbegriffe von A-Z super erklärt und das hilft euch definitiv auch die Gespräche der erfahreneren Pros zu verstehen :D

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Best Crew!

Bevor es ins Wasser ging hieß es erstmal Trockenübungen am Strand: Aufwärmen, stretchen und ein paar Take-offs (so nennt man das Aufstehen auf dem Brett) machen. Außerdem unterscheiden Surfer zwischen Beach- und Reefbreak, je nachdem wie der Untergrund vom Meer beschaffen ist. Unser Strand war steinig, also ein sogenannter Reefbreak. Klingt zwar viel gefährlicher, aber meistens brechen die Wellen im Reef viel besser als auf Sand. Da gerade High Tide, also Flut war, war auch genug Wasser über den Steinen, sodass man sich weiter hinten auf dem Wasser auch nicht wehgetan hat, sobald man vom Board gefallen ist.

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Life is better when you surf!

Bevor wir los paddeln konnten haben wir uns alle wie auf Eiern im Gänsemarsch zum Wasser vorwärts bewegt. Ich war heilfroh das ich nicht auf den glitschigen Steinen ausgerutscht bin, grazil und cool sah unser Walk zum Meer mit Sicherheit nicht aus, dafür hat aber das Surfen umso besser geklappt. Ich fand die Wellen perfekt. Nicht zu groß, nicht zu klein und es hat super Spaß gemacht und nach unserer 2 bis 3 stündigen Surfsession kamen alle mit einem großen zufriedenen Grinsen aus dem Wasser. Das ist ein Anblick!

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Neben der Pasteleria el Goloso gibt es direkt einen ganz süßen Shop, in dem ihr Täschchen und allerhand selbst Genähtes erstehen könnt!

Auf dem Heimweg haben wir noch einen kleinen Café- und Snackstopp in der Pasteleria ‚el Goloso‘ in Lajares eingelegt, ganz nach meinem Geschmack. Wirklich mega guter Kaffee und solo gute Snacks! Hmmmm!

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Happy me!

Zurück im Camp haben wir quasi einen fliegenden Wechsel hingelegt, denn kurz nach unserer Ankunft hieß es Abmarsch für Freedi und Resi zum Surfkurs. Ich bin schon ganz gespannt was sie von ihrer ersten Surfsession berichten, aber das erzählt euch Freedi am besten selbst. Zum Ausklang des Tages haben wir noch eine kleine Yogastunde mit Ania, unserer polnischen Housekeeperin eingelegt, das hat so gut getan, denn ich habe schon nach dem ersten Tag im, auf und unter Wasser alle meine Muskeln sehr deutlich spüren dürfen!

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High Five Planet Surfcamps