Dem PHONEDOCTOR sei Dank! Der Arzt, der deinem Handy wirklich hilft!

Nein, das hier ist kein gesponserter Beitrag. Das hier ist einfach mal ein sich-Luft-machen! Es gibt Dinge im Alltag, über die regen wir uns auf und wenn das Problem behoben ist, vergessen wir es genauso schnell wieder, wie es gekommen ist.

Weil das an manchen Stellen sehr schade ist, schreibe ich heute diese Zeilen. Und – ja es geht um mein Telefon – ja – um eine iPHONE – aber das tut gar nichts zur Sache. Für mich stehen Smartphones, Tabletts und Autos ungefähr auf derselben Evolutionstufe. Es sind Dinge, die zum Benutzten da sind. Kratzer oder Beulen tuen der Sache keinen Abbruch. Klar ärgert man sich kurz, wenn etwas passiert, aber dann geht das Leben auch schon weiter. Anders verhält es sich jedoch, wenn ein Schaden eintritt, der einem die Handhabung der Gerätschaften erschwert und ihr Nutzwert sich somit verringert. Wenn es also daran geht sich einschränken zu müssen, wird euere Freedi grimmig.

Übersetzt heißt das einfach nur, mir ist mein Telefon runter gefallen. Schon vor Ewigkeiten, irgendwo in der Türkei. Bei einem neuen Gerät, im zarten Alter von 5 Monaten, führt das zum einen dazu, dass mir kurz das „Ohhh nein, es ist doch noch so gut wie neu!“ heraus rutschte und zum anderen dazu, dass ich dachte „Naja, es funktioniert ja noch, puh ein Glück!“

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Seither rannte ich folglich mit einem wunderschön zerschossenen Display herum, ohne dass ich selbst wirklich Notiz davon nahm. Allerdings machte es mich schon stutzig, dass meinem Umfeld der Zustand meines Handys näher zu gehen schien als mir: „Oh die Spider App!“ oder „Herjeee, Swarovski, was?“ , „Das musst du aber schleunigst reparieren lassen! und „Ich hoffe du hast eine gute Versicherung dafür!“ sind nur einige Beispiele der Sätze, die ich mittlerweile nicht mehr hören kann.

Leute, ich hab es schon bemerkt! Und ja, irgendwann nervte es mich auch, denn mit der Zeit verschlechterte sich nicht nur meine Laune, sondern auch der Displaybruch. Splitter bröckelten heraus, ich schnitt mir mehr als einmal in den Finger, die Selfi-Cam zauberte mir fort an immer einen sehr unscharfen Heiligenschein um meinen Dickschädel und letztendlich bröckelte das gute Stück so sehr vor sich her, dass sein Innerstes zu Tage trat.

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Just in diesem Moment, als es mir einen hübschen Schlitz auf der rechten Wange verpasst hatte und ich so zu sagen schon fast in das offene Herz des Telefons blicken konnte, fasste ich den Entschluss: Es muss etwas passieren. Nennt mich doof, oder naiv, ich nahm an, dass dies dann auch geschehen würde. Schließlich ist es ja mein Smartphone und ich entscheide, wann hier was repariert und geserviced wird. Dachte ich.

Drei Telefonate mit mehr oder minder freundlichen Apple Support Mitarbeitern später wusste ich, dass meine Vorstellungen, was das Reparaturverfahren angingen, so was von daneben waren!

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Wie konnte ich annehmen, dass das Auswechseln einer Scheibe einiger Maßen bezahlbar wäre. Warum fiel es mir ein, dass ich das erledigen lassen könnte, wann ich möchte. Ganz zu schweigen von der absolut dämlichen Annahme, man könnte mir innerhalb eines Werktages helfen! Ersatzgeräte?! Danach erklang nur noch der altbekannte Ton in der Leitung, den man vernimmt, wenn der Gegenüber das Gespräch für beendet hält.

Super, da stand ich nun, ich armer Tor und war nicht klüger als zuvor. Ich verfluchte mich, nicht eine von diesen Versicherungen abgeschlossen zu haben. Für den normalen Reparaturvorgang, der im Netz zu beantragen sei, werde das Gerät abgeholt und in einer Spanne von ein bis zwei Wochen könne der Schaden dann behoben werden. Der Preis läge irgendwas bei um die 260 Euro! Dafür?! Damit ich im krassesten Fall 2 Wochen auf mein Gerät verzichten muss?! Natürlich hab ich kein Ersatzgerät und nein, ich möchte auch keins mieten oder gar kaufen. Nein, ich möchte auch nicht schon das neue iPhone vorbestellen, ich möchte, dass ihr mein Kleines repariert und zwar pronto! Das wollte aber nur ich. Leider.

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Nächster Versuch, vielleicht mit einem etwas freundlicher gesinnten Apfelmann. Ebenfalls Fehlanzeige. Wobei – freundlich war er, nur geholfen hat mir das Gesäusel nicht. Ich erfuhr, es gäbe auch die Express Variante, im Wert von 300 Euro. Ich horchte auf! „Ja die nehme ich!“ wollte ich sofort schreien, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Dafür bräuchte ich nämlich einen Termin. Den müsse ich dann telefonisch machen. Auf meinen äußerst cleveren Einwand hin, dass wir das doch gleich machen könnten, wurde ich liebenswert darauf hingewiesen, dass es keine freien Termine, innerhalb der nächsten sechs Tage mehr gebe. Ich könne danach versuchen, einen Termin für einen noch späteren Zeitpunkt zu machen. „Aha, danke, tschüssikowski“

Keine Ahnung, aber wenn ich bei UPS ein EXPRESS Paket aufgebe, ist es (ausgenommen von Inseln! und anderen unwegsamen Orten) auch am nächsten Tag da. Wieso dauert eben diese Arbeitsweise bei Apple aber viel, viel länger? Muss an mir liegen, für manche Dinge ist man als Normale halt einfach zu doof.

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Ich überlegte tatsächlich kurz, mir bei den horenden Kosten direkt ein neues Telefon zu zu legen. Aber neeeee, will ich nicht. Ein deprimierendes Gespräch mit Kumpel Andreas später, beteuerte ich, dass ich es auf gar keinen Fall versuchen wolle selbst zu reparieren, auch wenn es sämtliche Anleitungen dafür doch sehr schön auf You Tube anzusehen gäbe. Ich wurde langsam zornig. Fehlte nur noch, dass mir einer dieser ominösen Autohändler, die einem immer ihre Kärtchen unter die Scheibenwischer klemmen und die alte Karre für horende Preise abstauben wollen, ein unseriöses Angebot machen würde.

Meine Laune verschlechterte sich. Recherche ist doch Mist! Bevor ich beschlossen hatte, mein telefon reparieren zu lassen, war mein Leben zwar von kleinen Schnittverletzungen bedroht, aber entspannter. Wann kann man denn sonst ungehemmt mit Kinderpflastern im Gesicht herum laufen, außer wenn man sagt: „Mein Telefon hat mich echt übel erwischt!“ Heldenhaft mein Einsatz!

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Das war ein Punkt, an dem ich hätte aufgeben können, aber nicht mit mir. Sobald man zu dem Thema beginnt sich im Netz umzusehen hagelt es besserwisserische Kommentare, man hat sofort das Gefühl, sich in einem gefährlichen Dsungel der Telefonindustrie zu befinden und bereut schon fast, diesen Ausflug gewagt zu haben. Ich hab natürlich nicht mal die Hälfte verstanden von dem was ich las, weil es auch nicht interessiert! Was ich raffte war, sobald ich das Telefon nicht vom direkten Hersteller, den Knaben mit dem angebissenen Apfel reparieren lasse, verfällt meine Garantie. Menschen wie mich, auf die das Wort Garantie eine beruhigende Wirkung ausübt, schüchtert so was ein! Da denkt man gleich: „Bloß nicht! Auf keinen Fall! Ich muss meine Garantie schützen, komme was da wolle!“ Aber mal ehrlich, ein weiteres Telefonat mit Andreas später, hatte er ordentlich an mir gerüttelt und mir klar gemacht, dass man manchmal auch einfach drauf scheißen muss. Und er hat so was von Recht!

Was bringt mir eine Garantie, die erstens schon in drei Monaten abgelaufen ist und zweitens auch nicht hilft, den bestehenden Schaden in den Griff zu bekommen. Ansonsten funktioniert little Freedis Phonie perfekt und dass ich manchmal das Gefühl hab in einem Funkloch zu leben, liegt nicht an ihm, sondern an O2! – Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte, an der ich jetzt besser nicht rüttle, sonst kommt mir das Kotzen! Ich möchte aber betonen, dass meine hier zum Besten gegebenen Behauptungen was Service und Garantien angehet wahrscheinlich nicht mal in die Nähe von Halbwissen kommt. Man liest was, schnappt was auf und schon weiß man Bescheid, obwohl man es gar nicht tut. Mich interessiert so was aber auch einfach nicht und ich hab genug andere Dinge zu erledigen, als mich ewig mit so was zu beschäftigen. Daher hörte ich einfach auf mein Bäuchlein und auf Andreas und fasste den Beschluss mich ganz mutig nach Alternativen im Netz umzusehen.

Und siehe da, da war er, der PHONEDOCTOR! Aufgeploppt, direkt in meiner Näher, an mehreren Standorten in Berlin vertreten, handelt es sich hier um so was wie die Not- und Unfallstation der Handyszene. Ich tippte die Nummer ein, führte ein kurzes, informatives Gespräch und wusste, dass ich hier richtig sein würde! Mir klingelten die Ohren und mein organisationsverliebtes Herz machte einen kleinen Luftsprung! Ich würde am nächsten Tag einfach mit dem Patienten vorbei kommen können und dann würde man mir gerne helfen. Ungefährer Kostenpunkt 160 Euro.

Ohne meine vorherigen Auseinandersetzungen mit dem Mutterkonzern und deren Kostenvoranschlägen, hätte ich bestimmt gedacht: „Puh, 160 Euro, für das einbauen einer neuen Scheibe?!“ Aber so – nahm ich was ich kriegen konnte und spurtete am kommenden Morgen los. Ein Formular ausgefüllt, das Baby für zwei Stunden zu OP abgegeben, zwischendrin Besorgungen erledigt und schwups die wupps hielt ich mein Kleenes so gut wie neu wieder in den Fingern! WOW! Seither funkelt es wieder ganz prachtvoll, ich kann endlich wieder lesen, was ich poste und meine Selfies werden höchsten noch gestört von scharf zu identifizierenden Pickeln. Perfekt!

Und damit das auch so bleibt, habe ich mir nun auch vorbildlichst eine Handyhülle zugelegt. Aber nicht wieder so eine wie vorher drum war, wo zwar die Rückfront safe ist, aber der Bildschirm immer einen aufs Maul bekommt, weil es ja so unwahrscheinlich ist, dass das Handy auf dem Display landet, wenn es auf Steinfliesen donnert! Egal! Die neue Wundertüte stammt aus dem Hause FREITAG und hat den Vorteil, klein Freedis Mini Büro sicher und sorgsam von allen Seiten zu umschließen. Und, auch wenn ich es gar nicht gerne zugebe, weil ich ja gerade ganz dolle am Aufpassen bin, dass mein Telefon nicht wieder runter fällt, einen klitzekleinen Badezimmersturz hat sie schon super abgefangen.

Natürlich ist so eine Hülle nicht immer Praktisch, gerade beim Fotos machen, muss ich mich an die neue Handhabung erstmal gewöhnen, aber ehrlich, wenn ich dadurch Nerven und 160 Euro sparen kann, nehme ich das gerne in Kauf, zumal ich jetzt auch nicht mehr auf mein zerbrochenes Handydisplay, sondern auf meinen „Umwerfenden Handy FOLDER“ angesprochen werde. Ha, ha!

Wie dem auch sei, ich bin ja höchst gespannt, was ihr dazu sagt. Ging es euch schon mal genau so? Habt ihr auch schon etliche graue-Apfel-Service-Haare, oder auch Tipps, was ich zukünftig beachten sollte. Klar, außer mein Telefon fallen zu lassen!

Ich hoffe einfach, dass dieser kleine Beitrag einigen von euch ebenso hilft, wie mir das Telefonat mit meinem guten Freund geholfen hat und na klar, beim nächsten Telefon lege ich mir hundert Pro wieder so eine coole Versicherung zu, die Frage ist nur wo und was mich dieser Spaß kosten wird!

Dem PHONEDOCTOR sei Dank! Der Arzt, der deinem Handy wirklich hilft!