AEGTobi und ich haben big News in Sachen Wohnungssuche in Berlin! Wir sind fündig geworden! Und entgegen der Vermutung, dass wir uns demnächst in eine komplett sanierte Wohnung einnisten werden, haben wir uns dafür entschieden, lieber selbst anzupacken und uns unser Nest so zu gestalten, wie es uns am besten gefällt und nicht etwa, wie es auf Instagram am besten aussehen könnte. Wir sind also gerade mächtig happy am 1000 Dinge organisieren, Baupläne begutachten, mit Bauunternehmen telefonieren und zerbrechen uns unsere hübschen Köpfe darüber, was wir ins neue „alte“ Heim mitnehmen und was nicht.

Auf meiner NO-Auf-gar-keinen Fall-Liste steht unter anderem ganz groß Waschmaschine! Mit drei Ausrufezeichen! Noch funktioniert die Klappermühle und tut ihren Dienst, aber nicht ohne Murren und schon gar nicht, ohne sich bitten zu lassen. Dank ihr müffelt es im Bad, die Wäsche kommt manchmal klitschnass aus der Maschine und ich kann nur sagen, wir sind ihre letzten Besitzer. Ich habe auf gar keinen Fall etwas dagegen auch Haushaltsgeräte gebraucht zu kaufen, unsere Waschmaschine ist beispielsweise das Geschenk von Freunden und hat davor deren Eltern gehört. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein, denn so oft wie wir Reise- und Sportfreunde zu Hause das Bedürfnis nach frischer Wäsche haben, so oft ziehe ich auch eine Schnute, verdrehe die Augen und stürze mich in den Wasch-Kampf.

Ich bin aber nicht allein, auch Tobi quält sich mit unserem heimischen Urzeitmonster der Waschmythen und deshalb haben wir uns auch direkt beide für den AEG Workshop #CareMore angemeldet, als die Einladung ins Haus geflattert kam. Haushalt und Waschen sind schon lange keine Frauenthemen mehr, von daher waren wir beide sehr gespannt, was uns die Experten wohl erzählen würden.AEGAls Geständnis muss man dazu sagen, dass es bei uns zu Hause in unseren 50 Quadratmetern meistens so zugeht, dass wir uns die Räume mit mindestens drei Wäscheständern teilen, um die wir nach dem Aufstellen Spießrutenlauf betreiben. Tobi hat deshalb schon mal vorgeschlagen für die neue Wohnung unbedingt auch einen Trockner anzuschaffen, aber vor meinem inneren Auge sind direkt all meine Sachen verzogen und in Miniaturausgaben aufgetaucht und ich hab nur so was wie „So was kommt mir auf gar keinen Fall ins Haus!“ gefaucht. Zu meinen Studentenzeiten hat man uns regelmäßig den Trockner auf dem Dachbogen leer geräumt und was nicht geklaut worden ist, hatte nach meinen Trockenversuchen so sehr an Form verloren, dass ich es meistens auch nicht mehr anziehen wollte. Von daher, leben wir seither mit noch weniger Platz und der Wäsche vor unseren Nasen.

AEGDass ich meine bisherigen Wasch- und Trockengewohnheiten an diesem Tag gehörig überdenken würde, konnte ich an diesem Morgen noch nicht wissen. Und ich kann euch versprechen, ich bin so was von froh, dass wir zu diesem Workshop von AEG gegangen sind! Denn Butter bei die Fische, so richtig viel neues in Sachen Waschen und Kleiderpflege lernen Mann und Frau doch gar nicht mehr, wenn sie einmal das heimische Nest verlassen haben, oder?

Das ist auch der Grund, weshalb es so viele aberwitzige Geschichten rund ums Thema Waschen und Trocknen gibt. All die technischen Neuerungen, welche auf dem Markt erscheinen und dafür da sind, uns das Leben zu erleichtern, bleiben oft irgendwo auf der Strecke! Meistens können die Hanseln im Laden einem so konkrete Tipps und Hinweise, wie ihr sei in diesem Beitrag von uns erhalten werden, gar nicht geben. Dann geht es einfach darum das neuste Modell zu verkaufen, ohne nachzufragen, welche Bedürfnisse die Kunden eigentlich haben.

Mich hätte vor diesem Zusammentreffen beispielsweise bei der Anschaffung eines neuen Waschautomaten der Energieverbraucht interessiert, über mehr habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Aber das hat sich jetzt geändert! Zum Glück war mein Mann Tobi dabei, denn Waschen und Haushalt sind eben schon lange nicht mehr nur Frauensache und wenn wir gemeinsam überlegen, welche Geräte wir uns zukünftig zulegen wollen, dann sollten wir doch auch beide mit ihnen umgehen können. Deshalb freut es mich sehr für euch innerhalb der kommenden Zeilen zusammen zu tragen, was wir von AEG lernen durften.

AEGWir leben in einer Konsumgesellschaft, das ist unumstritten und auch wenn wir versuchen grün zu denken und zu leben, ist das manchmal leichter gesagt, als getan. Bei uns gehören beispielsweise jede Menge Turnschuhe und Klamotten zum Inventar. Und auch wenn wir regelmäßig ausmisten, verschenken und auf Flohmärkten feil bieten, wollen wir doch unsere Lieblingsteile so oft wie möglich tragen und genießen. Doch Nachhaltigkeit und Wäschepflege beziehen sich nicht nur auf den Konsumgedanken oder die Energieeffizienz der Maschinen.

Viel weiter geht es darum, die Geschichte der Textilien, die irgendwann in unsrem Waren und Wäschekorb landen, ganzheitlich zu begreifen. Das heißt es gilt sich nicht nur Gedanken um die Fertigung und Produktion, sondern auch Pflege und Langlebigkeit unserer Lieblingsstücke zu machen. Innerhalb dieser Prozesse sind Waschen und Trocknen wichtige Themen, die gerade auf Blogs und im Netz oft außen vor bleiben. Tatsächlich geht es uns doch darum, die getätigten Anschaffungen so lange es geht zu tragen, eben nicht nur eine Saison. Ich bin mittlerweile auf der Suche nach Lieblingsteilen die tatsächlich zu mir passen, ob die Farben und Schnitte dann kommende Saison noch Trend sind, ist für mich oft zweitrangig geworden.

AEGUnd trotzdem kaufen wir Deutschen mehr Kleider als jemals zuvor, ohne uns Gedanken darum zu machen, dass das zugehörige Wissen, die nötige Materialkunde und weiterführende Pflege immer geringer geschätzt werden.

Wer liest denn noch die Tags, die auf die Materialen hinweisen?  Und wer versteht was diese bedeuten? Wer kennt alls die Wasch- und Pflegesymbole? Und wer schneidet die Tags einfach heraus, weil sie kratzten und wäscht alles gleich? Wo beginnt die eigene Verantwortung für unsere Kleidungsstücke und was leisten die Produzenten? Wie können wir als Verbraucher selbst sinnvoll agieren und was liegt dabei in unserer Macht?

AEGWenn es um Kleiderpflege geht, scheint es logisch dieses Thema mit Profis zu besprechen. Wer könnte folglich besser geeignet sein, hier Aufklärungsarbeit zu leisten, als AEG, deren tägliches Brot es ist, Kleiderpflege gut, effizent und schonend zu betreiben. Gerade wenn wir über die Textilindustrie sprechen zieht sofort ein fauler Beigeschmack auf. Wir denken an Chemikalien, schlechte Arbeitsbedingungen und bekommen bei dem letzten erstandenen Schnäppchen irgendwann doch ein schlechtes Gewissen. Es ist eine Thematik die selten wertfrei besprochen und beleuchtet wird. Es scheint nur Extreme zu geben und kaum die Möglichkeit etwas richtig zu machen, wenn man nicht sofort zum Superöko mutiert – so fühlt es sich auf alle Fälle für mich an.

Doch dass wir neben der Produktion und der damit verbundenen Kaufentscheidung auch in Sachen Pflege selbst großen Einfluss nehmen können, war mir bis dato nicht bewusst. Ist unser Ziel ein möglichst geringer ökologischer Fussabdruck, müssen wir sowohl bei Produktion als auch der Nutzung genau hinsehen und danach handeln. Dabei ist es natürlich extrem wichtig, die Verbraucher mit all den aktuellen Informationen, welche neuste Technologien ermöglichen, zu versorgen. Denn erst diese führen dazu, alte Rountinen aufzubrechen und eingespielte Denk- und Handlungsmuster zu verändern.

Deshalb wollen wir heute gemeinsam mit euch folgende Fragen beantworten:

 Why should I care & How should I care

Unsere Kleidung schützt uns nicht einfach nur vor Umwelteinflüssen und peinlichen Blicken. Sie sagt aus wer wir sein wollen. Wir drücken unsere Gefühle mit ihr aus, haben ganz bestimmte Teile für diverse Anlässe oder Ziele und verbinden ein reiches emotionales Geflecht mit den Stücken, die wir in besonderen Lebenssituationen getragen haben. Wir definieren uns in vielen unserer Lebensphase über das, was wir tragen und wir liefern anderen damit Informationen über uns.

AEGUm so betrüblicher ist es doch, wenn wir darüber nachdenken, wie viel Kleidungsstücke wir im Leben besitzen und auch wieder fortgeben, verkaufen oder komplett ausrangieren. Das ist ein enormer Berg an Müll, der nicht immer ganz freiwillig entsteht. Ich erinnere mich noch wie heute, als Mutti ihren Lieblingswollpulli in Mini und so verzogen wie nur irgendvorstellbar aus der Maschine holte. Und egal wie sehr wir daran zogen und zerrten, nie wieder würde ein Mensch in dieses Ding passen. Genau so ist es doch im Alltag, Sachen verlieren ihre Form, verfärben, bleichen aus, kriegen Flusen oder sogar Löcher beim Waschen und dann, verabschieden wir uns in den meisten Fällen von ihnen. Kleidung wird heute viel früher weggeschmissen als es nötig wäre, denn wir sind so darauf geeicht worden in Schaufenstern nach Neuware Ausschau zu halten, anstatt unsere eigenen Kleiderschränke regelmäßig zu sortieren.

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Learn how to care mor for your clothes

AEG hat uns berichtet, dass Studien ergeben haben, dass 80 Prozent der Kleidung die wir besitzen fast nie bis ganz selten getragen wird. Darunter sind nicht nur Fehlkäufe, sondern dies bezieht sich auch auf pflegeaufwändige Stücke, die eher in die Reinigung, als in die eigene Maschine gehören. Kennt ihr das von euch selbst? Ich hab mich hier mal schön ertappt. Bei uns gibt es einen Beutel mit Teilen, die unbedingt gereinigt gehören, aber irgendwie ist es dann doch selten wichtig genug zum Service zu gehen oder wir sammeln erstmal und irgendwann denke ich dann, ach das könnte ich doch auch im Waschbecken per Hand erledigen. Schön doof von mir. Ihr könnt euch ausmalen wie das meistens endet.

Im Durchschnitt werden Kleidungsstücke in ihrem Leben 4 mal getragen!!!! Tobi und ich konnten es kaum glauben! 4 mal!!!! Das ist unglaublich wenig! Und an diesen Zahlen gehört es definitiv etwas zu verändern!

AEGDie Frage ist also, was wir tun können, damit sich diese Zahl wieder erhöht. Aber was führt dazu, dass ein Kleidungsstück lange hält und Freude schenkt? Ganz klar sind natürlich die äußeren Faktoren des Ursprungs und der Produktion, sowie der eigene Umgang mit dem Kleidungsstück zu beachten. Wenn ich ein T-Shirt für 4 Euro erstehe, was erwarte ich dann wirklich von ihm? Und wie passt das in mein eigenes Bild von mir und meinem grünen Fußabdruck?

Wer pflegt und bessert seine Sachen heute noch aus? Welche Rollen spielen Instandsetzung und Recycling wirklich für uns?

ABURY – Experten für Nachhaltigkeit

Um über all dies nicht nur im Stillen nachzudenken und die eigenen Ideen dann wieder in eine Schublade zu packen und weg zu sperren, hat AEG zum Frühstück außerdem einen ganz besonderen Gast eingeladen. Andrea, die Begründerin von ABURY. ABURY steht als Label und mit all seinen Initiativen für Nachhaltigkeit.

Natürlich hat Andrea betont, dass sie in Sachen Nachhaltigkeit vom Standpunkt der Design Experience ausgehen muss. Und sie gab zu, selbst auch lange nicht darüber nachgedacht zu haben, wie es mit all ihren tollen Stücken weiter geht, wenn die Lieblinge einmal in Kundenhänden sind. Aber seit ihrem Zusammentreffen mit dem AEG Team hat sich dies sichtlich geändert, denn tatsächlich gelebte Nachhaltigkeit beinhaltet die vielfältigsten Faktoren. Die Produktion, dass nur natürliche Materialen verwendet und nur vor Ort gesucht werden und, dass die Produktionsprozesse Unterstützung erfahren. Wenn beispielsweise traditionelle afrikanische Blusen gefertigt werden sollen, ist es doch trotzdem wichtig, modernes Wissen über optimale Schnittführung im Kontext einer Produktionsoptimierung einfließen zu lassen. Nur in der Zusammenführung von Traditionellem Wissen in Sachen Färben und unserem modernen, wachsenden ökologischen Bewusstsein wird es möglich, alt hergebrachte Produktionsprozesse weiter zu beleben und ökologisch gesehen zu verbessern.

AEGUnd auch wenn der Designer den eigenen Auftrag nur bis zur nachhaltigen Produktionskette denkt, ist dieser damit nicht abgeschlossen. Nur um auf Nummer sicher zu gehen werden bei vielen Designerstücken das Tag „Handwasch“ beigefügt, was gar nicht unbedingt das beste für das jeweilige Kleidungsstück ist, den Produzenten aber absichert. Handwäsche verbraucht viel Wasser und ist oft ein viel zu grober Vorgang für die Fasern. Durch kräftiges Wringen können gerade feine Materialen wie Wolle oder Seide schnell Schaden nehmen. Zudem wissen die meisten nach der Handwäsche gar nicht, wie die jeweiligen Materialen am besten zu trocknen sind.

Deshalb gehört zur Produktion auch der Umgang mit der Kleidung und zwar der richtige. Und natürlich gibt es neben dem Handwaschesymbol, das uns allen schon mal entgegen geblitzt hat, noch viele weitere Labels in unserer Kleidung. Aber wisst ihr, was die alle bedeuten? Hier tut sich laut AEG eine riesige Lücke zwischen dem Wissen der Hersteller und dem Verständnis der Kunden auf. Und ich würde das allein für mich definitiv bestätigen.

AEGDeswegen muss dieser Dialog unbedingt wieder in Schwung gebracht werden und das machen wir jetzt, denn nur so schaffen wir es, dass Comfort und Care Themen wieder gemeinsam gedacht werden können, um die Lebens- und Liebensdauer unserer Kleidungsstücke zu erhöhen.

Was wir nämlich oft nicht wissen oder bedenken, die Tags in unserer Kleidung stammen aus den 60er Jahren und wurden in den 90ern um einige Symbole in Sachen Trocknung ergänzt. Natürlich sind sie daher nicht mehr zeitgemäß und liefern nur grobe Hinweise auf die Pflege der jeweiligen Materialen. Sie zeigen zum Beispiel auch nicht die optimalen Pflegetemperaturen, sondern die Höchsttemperaturen an, mit denen wir unsere Wäsche waschen sollten!

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Wir nehmen uns jetzt einen Moment, für euch die grundlegenden Symbole zu beleuchten!

Neben dem typischen und wohl bekannten 30 Grad Normalprogramm gibt es beispielsweise das gleiche Symbol auch unterstrichen. Ein Balken sagt aus, dass es sich hier um Wäsche handelt, die einen pflegeleichteren, schonenden Waschgang erfordert. 2 Balken Unterstreichungen fordern den Spezialschonwaschgang, oder auch Wollwaschgang. Begegnet euch eine Hand im Becken, heißt das Handwäsche, meint aber heutzutage das höchst zertifizierte Woolmark Handwäscheprogramm der Maschine. Blinzelt euch ein Kreis mit einem Punkt, oder Kneul darin entgegen handelt es sich hier um Wollwäsche. Auch diese ist in der Maschine tatsächlich viel schonender als wenn wir selbst zupacken, ziehen und stauchen. Und durch das angeschlossene abgestimmte Schleudern tropft nichts für die nächsten Stunden in der Wohnung umher und die Trocknung wird erleichtert.

AEGIst der Kreis jedoch durchgestrichen, sind Textilen nicht mal für die Chemische Reinigung zu empfehlen. Das Symbol ist heute wirklich selten und wenn ihr es einmal trefft, solltet ihr euch gut überlegen, wie viel euch die Anschaffung tatsächlich wert ist, da außer Lüften mit diesem Kleidungsstück nicht viel anzufangen sein wird. Seht ihr ein Viereck und horizontalem Strich darin, heißt dies ganz einfach, dass dieses Kleidungsstück im Liegen getrocknet werden sollte. Der vertikale Strich bedeutet richtig geschlussfolgert, dass eine hängende Trocknung zu empfehlen ist. Und seht ihr, wie hier auf unserer Leine ganz außen, einen Kreis im Viereck mit einem Punkt in der Mitte, taugt eure Wäsche für den Trockner.

Außerdem ist es wichtig zu bemerken, dass Wolle und Seide zwar zusammen genannt werden, es sich aber gerade bei der Trocknung Unterschiede ergeben können. Hier gilt es tatsächlich auf die Etiketten zu schauen und sich im Laufe der Zeit ein Gespür für Materialen anzueignen, das kann nie schaden!

AEGWie bereits gesagt verwies uns AEG wiederholt darauf, dass Handwäsche in der Maschine, nach geprüftem Standards erfolgen kann. Wichtig dabei ist beim Kauf der Maschinen auf das blaue und grüne Testsiegel von Woolmark zu achten. Eine wirkliche Neuheit ist, dass bei AEG ab jetzt auch Wolle in den Trockner darf. Die extra für die Wolltrocknung entwickelte Trommel ist größer als bisher und so liegen die Kleidungsstücke an der Trommelwand und werden ebenso schonend wie bei der Liegendtrocknung getrocknet.

Durch die warmen Luftströme wird die Wolle zudem sehr flauschig und weich. Wir haben uns vor Ort selbst davon überzeugen können. Von daher, sage ich in unserem neuen Heim sehr gerne: „Tschaui Wäscheständer und her mit dem Trockner!“ Denn das scheint entgegen meinen Annahmen doch gar nicht so das Hexenwerk, sondern eher ziemlich logisch zu sein. Man muss sich eben nur mal mit den eigenen Klamotten und der Technik beschäftigen!

AEGAußerdem ist Waschmittel nicht gleich Waschmittel. Klar, das will uns die Werbung schon lange weiß machen und ich sträube mich seit Jahren dagegen, aber da scheint tatsächlich etwas dran zu sein. Schnauf. Leider.

Wollwaschmittel enthält beispielsweise keine Enzyme. Aha. Das kommt daher, dass Wolle und Seide ähnlich der menschlichen Haarstruktur aufgebaut sind. Von daher ist anzuraten nicht mit Waschmitteln zu waschen, die diese Struktur grundsätzlich bearbeiten wollen, sonst kommt es ganz leicht zum Verfilzen! Organische Materialen und natürliche Gewebe sollten auch natürlich gepflegt werden.

Dies gilt beispielsweise auch für meinen Outdoor- und Sportliebling Merinowolle. Diese Wolle verfügt zwar über top Eigenschaften und gehört deshalb auch zu unseren ganz persönlichen Lieblingen, muss aber durch extreme Beanspruchung auch sehr häufig gereinigt werden (hier spreche ich aus Erfahrung)! Deshalb ist es wichtig auch hier ein besonderes Augenmerk auf die Waschhinweise zu legen. Nehme ich mir selbst gleich mal zu Herzen!

Und während sich die Buntwäsche über Flüssigwaschmittel freut, möchte weiße Wäsche auch nur mit ihresgleichen und zudem mit Pulver gewaschen werden. Waschpulver enthält nämlich Bleichmittel, dass dafür sorgt, dass sämtliche Verfärbungen oder Schwitzränder sich gar nicht erst einnisten können.

AEGUnd wir Outdoorhasen haben euch einen weiteren Tipp mitgebracht: Wenn ihr über Daunenjacken, Daunenschlafsäcke oder sonst was mit echten Daunen verfügt, dann könnt ihr jetzt auch eure Daunenlieblinge im AEG Trockner trocknen. Hängt ihr die Sachen einfach nur auf die Leine, oder trocknet Daunen gar liegend, kleben die Fasern aneinander und die wärmende und fluffig isolierende Wirkung kann schnell nachlassen. Puh, noch mal Glück gehabt! Dieser Wasch- und Trockengang steht nämlich kurz bevor!

AEGUnd wenn ihr gar nicht immer alles waschen, sondern manche Lieblingsstücke nach einem verräucherten Abend auch nur mal auffrischen wollt, ist dies mit den AEG Maschinen auch möglich. Es gibt nämlich integrierte Dampfprogramme, bei denen unter der eigentlichen Trommel Wasser erhitzt wird und dieser Dampf nimmt dann Gerüche aus der Kleidung. Dank dieses Programmes könnt ihr euch auch das Bügeln sparen. Einfach das leicht feuchte Kleidungsstück auf einem Bügel glatt streichen, auskühlen lassen und nach 30 Minuten ist alles ausgehfein!

AEGWer in seiner Butze nicht genug Platz für zwei neue Geräte hat, den können wir beruhigen, es gibt mittlerweile auch schon 2 in 1 Geräte, die waschen und trocknen. Vielleicht verfügen diese nicht über alle Funktionen der einzelnen Maschinen, wie beispielsweise das Daunenprogramm, aber Platz sparrt ihr damit ganz sicher!

AEGTobi und ich haben natürlich direkt angefangen zu kalkulieren und auch mal ganz neugierig wissen wollen, mit welcher Lebensdauer wir denn bei diesen neuen Geräten rechnen können. Wohl wissend, dass unser Uraltmodell zu Hause bald den Geist aufgeben wird. Heute rechnet man 10 bis 12 Jahre bei sehr hoher Auslastung für die Maschinen. Wir überlegen uns das jetzt mal und messen in den kommenden Tagen mal unser neues Heim aus. Mal sehen wer und was dort alles Platz finden wird!

AEGIch freue mich auf alle Fälle schon riesig und kann es kaum abwarten mit der Planung zu beginnen. Für die Anschaffung unserer neuen Waschmaschine und des Trockners wissen wir ja jetzt schon mal worauf es zu achten gilt!

Wir hoffen euch hat dieser Beitrag mindestens so sehr beflügelt wie uns, das Waschen, die eigene Wäsche sowie den Umgang mit unserer Kleidung einmal neu zu überdenken und so sagen wir: „handle with care“ und „Dankeschön“ an AEG, dass ihr euer Wissen mit uns teilt!

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