Meine Finger fingen langsam an zukribbeln als das Flugzeug durch die Wolkendecke sticht und zur Landung in Salzburg ansetzt. Leichter Regen setzt ein und die Alpen sind fast schon wieder zum Greifen nah. Unter dem Motto #testedtough durfte ich 3 Tage lang in der wunderschönen Region Saalfelden Leogang wandern was das Zeug hält und dabei die Outdoorkleidung von Columbia Sportwear ausgiebig testen. Was soll ich sagen – das Wetter war perfekt wechselhaft um tough zu testen. ;) Bekannter Weise gibt es ja kein schlechtes Wetter, so fern man nur die richtige Kleidung trägt! Und das sehen nicht nur wir so, sondern seit nunmehr 80 Jahren auch Columbia Sportwear aus dem amerikanischen Herzen von Portland/ Oregon.

Im Regentanz mit der Columbia OutDry™ Ex Eco Jacke über die Spielbergalmen im Schwarzleotal

Mit dem Auto gings zunächst circa eine viertel Stunde von unserem Hotel, dem Saliter Hof in Saalfelden, ins Schwarzleotal südlich der Ortschaft Hütten. Am Fuße des 1.172 Meter hohen Sonnkogels angekommen stellen wir fest, das dessen Gipfel komplett in Wolkendunst gehüllt ist. Getreu seinem Namen ist der Sonnkogel eigentlich das ideale Wanderziel für Sonnenaufgangswanderungen.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-119.jpgAnstatt des 360° Nebelpanoramas entschieden wir uns jedoch dieses Mal lieber für eine ausgedehntere Wanderung unterhalb der Wolkengrenze.  Doch wie soll es nicht anders sein – gings nach den ersten Metern schon mit einem ordentlich nassen Wolkengruß los. Ein Glück das ich meine OutDry™ Ex Eco Jacke dabei habe. Fix übergeworfenen hielt sie mich zuverlässig trocken – auch wenn die Wiesen und Wälder um mich herum nur so tropften. Eher untypisch aber dennoch sinnvoll sind die Nähte der Jacke nach außen gekehrt und wasserdicht verschweißt.

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Hier gut sichtbar – die von außen verschweißten Nähte.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-194Feuchtigkeit hat bei der Regenjacke mit OutDry™ Extreme Technologie absolut keine Chance. Bis zu 20.000 mm Wassersäule perlen einfach ab und die Membran leitet Schwitz & Mief nach außen. Das Besondere? Die Jacke ist ein durch und durch grün gedachtes Produkt.

In den OutDry™ Stoff einer jeden Jacke werden 21 PET-Flaschen geschmolzen und neuversponnen. Dabei wird anders als bei anderen Outdoor-Jacken auf den zusätzlichen Einsatz von Fluor-Kohlenstoffen kurz PFCs verzichtet. (PFC Spuren aus dem Recycling Material können enthalten sein). Damit setzt Columbia ein klares Zeichen zum Schutz unserer Flüsse & Wälder, denn PFCs setzen reichern sich in Grundwasser und Organismen an und gelten als bedenklich für die Umwelt.

Aber dabei bleibt es nicht – bei dem Versuch ein möglichst grüne Funktionskleidung zu designen haben sich die toughen Outdoor-Spezialisten dafür entschieden nicht nur das Oberflächenmaterial sondern auch die Besätze – also: Kordelzug, Ösen, Reißverschluss-Anhänger, Label, Gurtband, Reißverschluss und Garn, aus 100 % recyceltem Material zu fertigen.

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Einfach mal Dampf ablassen! Für die zusätzliche Belüftung können die seitlichen Reißverschlüsse mit großen Netztaschen geöffnet werden.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-69.jpgJetzt fragst du dich bestimmt warum die Ex Eco ausgerechnet als Wanderjacke komplett in weiß gehalten ist? Das hat einen guten, grünen Grund: denn im Vergleich zu einem standardmäßigen Färbeprozess werden bis zu 49 Liter Wasser & die entsprechenden Farbstoffchemikalien eingespart. Du hast noch Zweifel? Dann kann ich dich beruhigen, Mief und Matsch lässt sich durch die Oberflächenbeschichtung des OutDry™ Materials einfach abwaschen & die gesamte Herstellung wurde nach den bluesign® zertifiziert. Einzig vor dem Einsatz von möglicherweise abfärbenden Rucksack-Raincovern zusammen mit der Jacke würde ich abraten. Mein Raincover ist neongelb und von einer anderen Marke.

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Und Sprung! Die Ex Eco Jacke ist auch für die wilden Abenteuer zu haben.

Ansonsten hat mich gerade beim Dauerregen der etwas weitere Schnitt für die optimale Bewegungsfreiheit gefallen. Die Bewegungsfreiheit reicht sogar so weit, dass fotobegeisterte wie ich beim plötzlich einsetzenden Regenschauer die Kamera fix unter der Jacke mit verstecken und sorglos weiter wandern können.

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Luftig, leicht durch Wälder und Gebirge – die Titan Peak Short

Jetzt fragst du dich bestimmt eine kurze Hose: Was will er damit im herbstlichen Spätsommer? Nun zum einen hoffe ich noch auf einen milden ,Indian Summer’ zum anderen bin ich ein großer Fan davon Outdoor Shorts über meinen Lauftights beim Joggen zu tragen. Schnelle Moves über den Waldpfad werden dank dem Vier-Wege-Stretchmaterial möglich gemacht.

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Über umgefallene Bäume balancieren oder gar eine Runde Yoga? In der Titan Peak habe ich eine großzügige Bewegungsfreiheit.

Pfützen und Matsch brauchst du mit der Omni-Shield Technologie nicht zu fürchten. Verstärkte Nähte und zusätzliches Material am Zwickel geben dir Selbstvertrauen für toughe Touren und Läufe. Wer die nahenden nasskalten Jahreszeiten fürchtet und reißaus nimmt – der findet in der Titan Peak Short auch den idealen Begleiter für Abenteuer in warmen und sonnigen Gefilden, denn der Omni-Shade USF 50 Sonnenschutz, bewahrt dich vor Sonnenbrand auf Oberschenkeln und Knien.

Puh! Nach soviel Action braucht man auch einen Moment der Ruhe.

Regen, Nebel, Wind – hinauf den Berg geschwind! In der Titan Trail Pant flott & leicht ins Gipfelglück

Bei unseren Wanderungen in den Bergen von Saalfelden Leogang war die Titan Trail Pant stets meine erste Wahl für die feuchten Wetterbedingungen. Die Hose ist mit dem Omni-Shield Finish imprägniert und hät so recht lange Schmutz und Wasser ab. So war ich erstaunt wie die Hose selbst bei mittelstarkem Regen recht lange nichts durchließ.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-12.jpgNach circa 1½ Stunden Wanderung durch die Bergwiesen des Sonnkogel wurden dann die Knie etwas feucht, da hier das Wasser durch die Nähte der verstärkten Kniepartien durchsickerte. Umso fröhlicher war ich dann als ich bemerkte wie schnell die Hose wieder trocken war als der Regen zwischenzeitig aufhörte. Das selbe gilt übrigens auch von Innen – Schweiß an den Beinen wird zuverlässig abgeleitet.

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Machen zusammen ein gutes Paar – die Titan Trail Pant und der Conspiracy Titanium Outdoorschuh

Bei der Jause in der Gipfelhütte bisschen viel gefuttert? Dann fix den integrierten, abnehmbaren Clip-Gürtel etwas lösen und die kleine Plautze über den elastischen Bund strecken – so macht Freedis kleiner Fuchsi das auch immer. ;) Wer gerne kleine Gadgets wie Smartphone, Multi-Tool-Messer oder Snacks nahe bei sich trägt, der findet in den Eingrifftaschen an den Hüften oder über dem Knie den idealen Mini-Verstauplatz. Die Taschen aus Netzstoff helfen übrigens dabei das bei Regen euer Handy nicht in der Tasche absäuft.

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Schwitz & Bibber nicht mit mir! Meine Lieblings Baselayer Shirts von Columbia

Titan Ultra Short Sleeve Shirt – der Unterzieher für Hitzköpfe

columbia-wandern-saalfelden-leogang-41.jpg Wer schnell und viel schwitzt oder in sehr warmen Gegenden unterwegs ist, braucht nicht nur einen effektiven Feuchtigkeitsabtransport sondern mit der Omni-Freeze ZERO Technologie auch auch etwas Abkühlung um in Topleistung durchs Gelände zukommen – dabei übernehmen feuchtigkeitsaktive Ringe auf der Innenseite des Shirts den Kühleffekt.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-40.jpgcolumbia-wandern-saalfelden-leogang-36.jpgIch finde das Shirt kann an kühleren Tagen ideal als unterste Schicht unter anderen Kleidungslayern wie dem Midweight Stretch Longsleeve getragen werden oder auch einfach so bei allen hitzigen Outdoor Aktivitäten. Wer dem Wandern über mehrere Tage verfallen ist muss sich übrigens beim Titan Ultra Short Sleeve keine Sorgen wegen drohender Müffelei machen. Das Shirt ist antimikrobiell behandelt und trocknet dank Omni-Wick super schnell – so haben geruchsproduzierende Baktiern keine Chance!

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Na wer raschelt da im Unterholz? Im Wald bin ich einfach happy!

Das Midweight Stretch Longsleeve Half-Zip – Wärme für den Aufstieg

Meine zweite Sorte Lieblingsshirt ist das mittelschwere Stretch Longsleeve, das ich gerne an den etwas frischeren Morgen zum Bergaufstieg über das Titan Ultra Short Sleeve und unter eine Membran Jacke ziehe – bei bis zu 15 Grad Celsius Außentemperatur braucht man eigentlich nicht mehr, da man ja beim Hochwandern durch die Anstrengung automatisch mehr Körperhitze erzeugt.

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Und jetzt Luft anhalten und Bauch einziehen! ;) Das Longsleeve ist tailliert geschitten um die Körperwärme bei dir zu halten.

Stretch it and smile!

Columbia hat sich gedacht, warum die abgestrahlte Körperwärme nicht einfach nutzen und gleichzeitig Gewicht, durch eine Zwiebelschicht weniger, einsparen. Auf der Innenseite des Midweight Stretch Longsleeve sind viele tausende kleine Silberpunkte angebracht.

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columbia-wandern-saalfelden-leogang-22.jpgDie Punkte wirken in etwa die silbrige Folie einer Auto-Rettungsdecke und reflektieren die Wärmestrahlung zum Körper zurück. Zum Sauna-Schwitzeffekt kommt es aber durch die freien Räume zwischen den Silberpunkten nicht. Oben angekommen empfiehlt es sich dann eine Schicht mehr wie die Titan Ridge II Hybrid Jacke anzuziehen, denn beim Staunen über die atemberaubende Panorama-Aussicht bewegt man sich ja nicht mehr so viel, sondern bleibt eher ehrfürchtig stehen und kühlt dadurch etwas runter. Wem es trotzdem noch zu warm ist der öffnet einfach den halblangen Reißverschluss am Halsausschnitt des Midweight Stretch Longsleeve etwas und schwups lüftet es aus.

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Kuschlig, muschlig – Mein gemütlicher Look fürs Base-Camp oder Wanderhotel

Wer es so wie nach regnerischen Tagen am Abend gerne kuschelig hat, der schlüpft nach der heißen Dusche am besten direkt in den CSC Basic Logo II Hoodie. Das bequem geschnittene Teil aus einem auf der Innenseite etwas aufgerauten Baumwollgemisch hält mich immer dann warm, wenn es darum geht Spukgeschichten am Lagerfeuer zu lauschen oder eine zünftige Mahlzeit im Saliterhof einzunehmen.

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Wenn es langsam frisch wird kann man seine Hände in den flauschigen Eingrifftaschen wärmen.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-55.jpgMit dabei an meinen Füßchen sind derzeit immer die ATS Trail Lite in elegantem Blau. Die OutDry Schuhe von Columbia sind ein echte Allrounder – egal ob Almenwiese mit Morgentau oder die regennassen Pfützen der Berliner Straßen – in den Schühchen blieb zu meiner Überraschung bisher immer alles trocken.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-45.jpgUnd das nicht nur Außen sondern dank atmungsaktivem Mesh-Obermaterial auch von Innen. Das die Schuhe nicht nur abends beim Camping oder im Wanderhotel Spaß machen, sondern auch in der Stadt flott unterwegs sind merke ich immer wieder auf dem Weg zum Flughafen. Ist man hier doch eher abgehetzt und schwer beladen sorgt die Techlite™ Zwischensohle für angenehmes Laufen auch bei längeren Wegen.

columbia-wandern-saalfelden-leogang-49.jpgDamit man sich dann nicht auch nur kurz vor dem heiß ersehnten Reiseglück auf dem glatt polierten Flughafenboden hinlegt und die Haxen verknackst haben die ATS Trail Lite eine abriebfeste Omni-Grip™ Gummisohle mit der du sicher stehen bleibst.

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Ich danke Columbia Sportswear und der Region Saalfelden Leogang für die wundervollen Wanderungen und Testmöglichkeiten in den Almen- und Bergwelten. Das nächste Mal wiederholen wir das dann im hitzigen Sonnenschein. ;)

 

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Von meinem Zimmer im Saliterhof konnte ich die Einsiedelei von Saalfelden schon erspähen.

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Sharing is caring! Wer will kann am Fuße vieler Wege Wanderstöcke ausleihen.

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Die letzte Einsiedelei Europas von Saalfelden. Während der warmen Monate wohnt hier der belgische Bruder Stan ganz für sich allein.

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Von der 1.006 m hohen Eremitage oberhalb des Schlosses Lichtenberg hat man einen wundervollen Blick ins Tal von Saalfelden.

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Die im 17. Jahrhundert in den Felsen gebaute Einsiedelei verfügt zusätzlich über eine kleine Kapelle für Andachten und als „Rastplatz der Seelen“.

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Auf zur ersten großen Wanderung unserer Reise: Max von den Berghasen macht sich mit frischem Bergwasser noch etwas frisch.

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Henryk von Out of Office auf Kuschelkurs mit einer Einheimischen.

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Zeigt wo es lang geht! Bergführer Georg von den Mountain Mystics kennt die Wege in Saalfelden Leogang.

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Vroni von den Berghasen kümmert sich zwischen durch liebevoll um die durstigen Blümchen auf der Spielbergalm.

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Ich hab mal ganz frech durchs Fenster geluschert. Sieht sehr gemütlich aus bei den Bauern auf der Spielbergalm.

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Wellness-Station mit toller Aussicht ins Schwarzleotal – so lassen es sich die Kühe hier gut gehen.

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Ab gehts! Die ganz hungrigen eilen schon vor zur Jausn in der Knappstube im Schwarzleotal.

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Vom Parkplatz nahe Bachwinkl geht es hoch zum Kienalkopf mit der Peter Wiechenthaler Hütte auf 1704 Meter.

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Tosend reißen die Gebirgsbäche alles mit was sich ihnen in den Weg stellt.

Ein bisschen mulig war mit bei dem Anblick ja schon ein bisschen.

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Nicht nur gut zum Verweilen sondern auch als Aussichtspunkt. Saalfelden Leogang hat bereits auf vielen Wanderrouten solche tolle Bänke errichtet.

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Auf den letzten Metern zum Kienalkopf ist der Untergrund sehr felsig. Hier beim Abstieg aufpassen. Man rutscht schnell mal aus wenn es feucht ist.

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Der umwerfende Panoramablick bliebt uns dieses Mal leider verwehrt. Stattdessen gabs nur Nebelsuppe.

Verschwindet beinahe in den Wolken – die Peter Wiechenthaler Hütte. Ein tolles Wanderziel mit gutem Essen und Übernachtungsmöglichkeit auf über 1.000 Meter Höhe.