Heute spitzen wir neugierig unsere Freiseindesign-Ohren und lauschen der Story der lieben Franzi, die sich allein um die Welt getraut und jede Menge spannende Geschichten aus Australien, Neuseeland, Singapur & Co. mitgebracht hat. Also dann ziehen wir mal Vorhang auf, liebe Franzi – lass die Geschichte beginnen:

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Vom knapp 16 stündigen Flug von Frankfurt nach Singapur völlig erschöpft, aber überglücklich und vollbepackt.

Hi! Mein Name ist Franzi und vor fast genau einem Jahr ist mein größter Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe hart dafür gearbeitet, jeden Cent gespart und an mich geglaubt. Aus meinem Mut alleine in die Welt zu ziehen, wurden prägende Geschichten und unvergessliche Abenteuer.

Aber erst einmal zu mir :)! Ich bin 22 Jahre jung, lebensfroh, reisehungrig, musikalisch, ein Familienmensch und kunterbunt. Neugierig war ich wohl schon immer und wahrscheinlich hat mich genau diese Eigenschaft all meine Ängste über Bord werfen lassen und in die Welt gezogen. Mit meinen Eltern bin ich früher meist nach Österreich und Italien gefahren, in ein Flugzeug bin ich das erste Mal mit fünfzehn Jahren gestiegen, außerhalb von Europa war ich noch nicht.

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Die solar betriebenen ,Supertrees‘ in Singapur sind außen grün bewachsen und ein tolles Beispiel für nachhaltigen Städtebau.

Die Tür zur Welt steht offen. Doch wohin soll ich gehen

Nun stand mir aber die Welt offen, da ich meine Werbeagentur in der ich als Mediengestalterin arbeite um ein Jahr unbezahlten Urlaub gebeten habe. Australien stand schon seit ich denken kann auf meiner Bucketlist, deshalb war ziemlich schnell klar, dass ich die meiste Zeit mit einem „Working Holiday Visum“ dort verbringen werde. Die Liste wurde jedoch immer Länger: Ein Stopover in Singapur, von Australien aus einen Kurzurlaub auf Bali, dann ab in ein Roadtripabenteuer nach Neuseeland. Die Entspannung soll ja nicht zu kurz kommen weshalb ich mich für eine Auszeit im Paradies auf Fiji entschieden habe und nach Hause sollte es über die wilde Westküste der USA gehen. Soweit die Planung, ob das alles so geklappt hat verrate ich euch später.

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Der Abschied – Mit einem Gefühl zwischen Heulen und riesiger Vorfreude verlasse ich Deutschland

Nachdem ich mein Hinflugticket nach Australien mit einem Stopover in Singapur im April 2016 gebucht hatte wurde alles so ernst. Ich konnte es ehrlich gesagt, bis zu dem Moment als ich am 4. Oktober 2016 alleine und tränenüberströmt durch die Securitykontrolle am Flughafen in Frankfurt gegangen bin, gar nicht realisieren.

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Das feuchtheiße Klima in Singapur hat mir kaum etwas ausgemacht – jedoch war der tropische Regenschauer ganz angenehm.

All meine Freunde und Bekannte haben mich immer wieder gefragt, ob ich es wirklich alleine machen möchte, doch daran hatte ich keine Zweifel. Entweder allein oder gar nicht! Ich wollte wissen wie es sich anfühlt, alle Höhen und Tiefen zu meistern, neue Menschen kennen lernen und vor allem mein Englisch verbessern. Hatte ich Angst? Natürlich! Wobei ich sie kaum um mich selbst hatte. Ich hatte eine Riesenangst, dass meiner Familie oder meinen Freunden etwas passiert und ich nicht Daheim bin. Einen Monat vor Abflug war sie so groß, dass ich täglich Magenschmerzen hatte und kaum etwas essen konnte. In der heutigen Zeit ist das aber alles kein Problem mehr. Mit Facetime, Skype und Co. ist man gefühlt sowieso nie weg und der neuste Gossip aus der Heimat ist schnell bei einem angekommen.

Was die heimischen Nachrichten anging, wusste ich noch vor meinen Liebsten bescheid, da ich ja schon ein paar Stunden in deren Zukunft gelebt habe. So hat mir meine Mama oftmals Dinge erzählt, die ich schon längst wusste. Als eigene Sicherheit und fürs gute Gefühl hatte ich immer genügend Geld auf meiner Kreditkarte, dass ich mir sofort einen Flug nach Hause hätte buchen können. Die ganze Aufregung hat sich sobald ich in Singapur gelandet bin und erste Kontakte im Hostel geschlossen hatte gelegt. Solltest du doch zu große Angst vor dem alleine sein haben, dann schau doch mal auf Facebook, da gibt es unzählige Gruppen von und für Solotraveller.

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Endlich angekommen – den Kontinent mit der roten Erde habe ich schnell in mein Herz geschlossen.

Im Spagat zwischen Planung und Spontanität

Normalerweise bin ich ein absoluter Planungsmensch. Ich liebe es To-Do-Listen zu erstellen und mich perfekt auf etwas vorzubereiten. Doch als es um die Planung dieser Reise ging, war alles ganz anders. Ich wollte spontan sein, völlig ungebunden und ohne große Erwartungen, weshalb mein Motto war: Es ist der Plan keinen Plan zu haben.

Im Voraus habe ich über Booking.com lediglich meine ersten Hostels, The Pod – Boutique Capsules in Singapur und Billabong Backpackers in Perth, welche ich beide absolut weiter empfehlen kann, sowie meinen Ausreiseflug nach Neuseeland, gebucht. Die Flüge habe ich mit Hilfe der bekannten Reiseagentur STA Travel gebucht, mit der Freedi und Tobi ja auch schon verreist sind. Doch den Rest wollte ich selbst in die Hand nehmen. Bei der Planung rund um Visum, Versicherungen und Handykarte hat mir die Work & Travel Webseite der Reisebine unglaublich weiter geholfen. Alle wichtigen Informationen sind dort gebündelt, einfach erklärt und mit den passenden Links zu diversen Webseiten versehen.

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Mein erstes flauschiges Känguru auf Heirisson Island in Perth.

First Stop: Australien – Down Under abseits der Klischees

Das Klischee „Work and Travel in Australien“ habe ich nicht wirklich erfüllt. Ich habe zwar für 2 Monate bei einer Familie gewohnt und geholfen, aber dafür „nur“ Unterkunft, Essen und ganz viel Liebe bekommen. Ich bin nicht wie die Meisten direkt nach Sydney oder Melbourne geflogen, sondern wollte bewusst auf den eher unerforschten Pfaden an der atemberaubenden Westküste beginnen, worüber ich jetzt im Nachhinein unendlich froh bin. Dort habe ich mich sofort in die kleine aber herzige Stadt Perth verliebt, wohl die besten Bekanntschaften auf meiner gesamten Reise geschlossen und Freunde fürs Leben gefunden.

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P. Sherman, 42 – Wallaby Way, Sydney! Sucht ihr auch nach Nemo?

Sydney und Melbourne konnten da einfach nicht mithalten. Das wohl einzig typische an meinem Aufenthalt in Australien war Silvester in Sydney … aber hey, wer würde sich dieses absolut gigantische und mega monströse Feuerwerk freiwillig entgehen lassen?

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Frohes Neues! In Down Under beginnt das neue Jahr schon 10 Stunden früher als bei meinen Lieben in Deutschland.

Nächste Station… ? Wie meine Reise nach Australien weiter ging

Ich hoffe ihr habt Lust mehr über mich und meine Reise zu erfahren. Denn in den nächsten Beiträgen nehme ich euch mit ans andere Ende der Welt und erzähle euch mehr über meine Abenteuer aus Down Under, die unfassbar beeindruckende Landschaft Neuseelands und über die glücklichsten und inspirierenden Menschen von Fiji.

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Neben all den wunderschönen Stränden wollte ich auch noch die andere Seite kennen lernen, weshalb ich ein Dorf inklusive seiner Schule besucht habe. Ich wurde von den Kindern sofort ins Herz geschlossen und habe mit ihnen Hoolahoop geübt.

Wer jetzt schon neugierig geworden ist und Bilder sehen möchte, kann gerne mal bei Instagram bei mir vorbei schauen! Ich heiße dort „franzispiration“ und würde mich wahnsinnig freuen neue Gesichter und genauso reisebegeisterte Menschen kennen zu lernen, oder all die, die es noch werden möchten, aber noch nicht den Mut gefunden haben. Genau vor dieser Entscheidung stand ich auch schon! Seid einfach verrückt, folgt eurem Herzen und springt in euer Glück auf dieser wunderschönen Welt.

Eure Franzi

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Delfine fast! zum Anfassen im westaustralischen Monkey Mia.

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Bei dieser Farbenpracht fehlen mir noch heute die Worte. Die Blue Springs halten was sie versprechen.

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Einer der magischsten Orte meiner Reise – Tongariro Alpine Crossing auf der sonst so grünen Nordinsel Neuseelands. Hier hat übrigens auch Hobbit Freedi den Schicksalsberg bezwungen.

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Freedi habe ich zufällig in meinem Lieblingsnationalpark Karijini an der Westküste Australiens kennen gelernt.

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Der Whiteheaven beach kurz vor einem Sturm.

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Angekommen im Paradies.

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Nur die Harten kommen in den Garten … Campen bei 0 Grad ist schon echt kalt. Da musste neben langen Klamotten, Kuschelsocken, 3 Schlafsäcken, einer Wärmfasche auch noch ein Heizlüfter her halten. Mein Sorgenfresser „Sita“ war natürlich überall mit dabei.